Wer auf neue, frische Soulmusik steht, der kommt an Joss Stone nicht mehr vorbei. Die junge Sängerin (geboren 1987) aus Großbritannien hat bereits zwei BRIT Awards und wurde auch für den Grammy nominiert. Wenn das nicht schon genug Gründe sind, sich das neue Album „The Soul Sessions Vol. 2“ mal genauer anzuhören!

Wie alles begann…

Wie der Name schon verrät, ist dieses das zweite Soul Sessions Album. Das erste war zugleich auch das erste Album, dass von Joss Stone auf den Markt kam. Allerdings kann man dieses nicht wirklich als Debütalbum bezeichnen, denn richtig geplant war das alles nicht. Vielmehr flog Joss Stone im Jahr 2003 nach New York, um bei dem Plattenproduzenten Steve Greenberg vorzusingen. Hierzu sang sie verschiedene Lieder aus der Zeitspanne von 1950 bis 1970 ein. Greenberg war von diesen Aufnahmen so sehr begeistert, dass er spontan beschloss, diese als Album unter den Namen „The Soul Sessions“ auf den Markt zu bringen. Das gefiel auch den Soulfans, denn die Scheibe konnte sich sofort in den Charts platzieren! Erst ein Jahr später folgte dann das richtige Debütalbum von Joss Stone mit dem Namen „Mind, Body & Soul“, das ebenfalls großen Anklang bei den Musikfreunden fand. Einige Alben und diverse Singles später hat man sich nun daran gemacht, einen Nachfolger von ihrem ersten großer Erfolg aufzunehmen: „The Soul Sessions Vol. 2“.

Joss Stone wie man sie kennt und liebt

Was würde ein Joss Stone Fan wohl sagen, wenn man ihn fragt, was an der jungen Britin so besonders ist? Klar, sie ist hübsch, hat ihre Modelqualitäten auch schon unter beweis gestellt, aber das wichtigste ist natürlich die Stimme. Und die fällt auf! Ein bisschen niedlich-mädchenhaft, aber vor alle rau und kräftig. Diese Mischung aus süß und erwachsen macht Joss Stone’s Stimme zu etwas besonderem. Und so möchte man als Laie vielleicht vermuten, dass sie sich nicht an alle guten Soulnummern heran wagen dürfte. Aber weit gefehlt! Gerade deshalb darf und kann sie das! Das zeigt sie nun auch auf ihrem Album „The Soul Sessions Vol. 2“, auf dem sie einige ältere Klassiker wieder aufgegriffen hat.

So startet sie auch gleich gut mit dem Opener „I Got The…“, der den Zuhörer erahnen lässt, dass ihm auf diesem Album zwar nichts bahnbrechendes neues erwartet, aber doch solide und vor allem gute Soulkunst. Das Joss Stone aber nicht nur ruhig und gefühlvoll kann, zeigt sie bereits bei der zweiten Nummer „(For God’s Sake) Give more Power to the People“. Hier zeigt sie wirklich eine Menge Power und gibt Gas! Hier muss man einfach mit gehen und sich über solch gute Musik freuen. Und so geht es auch das ganze Album über weiter. Eine Soul-Coverversion jagt die nächste, wobei jede einzelne Nummer eine gute Figur macht.

Wer Joss Stone mag, wird bei diesem Album sowieso zugreifen, aber falls es doch noch den einen oder anderen da draußen gibt, der diese Sängerin noch nicht kennt, sollte sich spätestens von diesem Album überzeugen lassen!

Tracklist:

  1. I Got The…
  2. (For God’s Sake) Give more Power to the People
  3. While you’re out looking for Sugar
  4. Sideway Shuffle
  5. I don’t want to be with nobody but you
  6. Teardrops
  7. Stoned out of my Mind
  8. The love we had (stays on my mind)
  9. The High Road
  10. Pillow Talk
  11. Then you can tell me Goodbye