Die Band “Heaven´s Cry” war mir bisher kein Begriff – ganz ehrlich. Noch nie gehört. Kein Mucks. Und was tut der geneigte Redakteur, wenn er eine Band nicht kennt? Genau. Erstmal einen Kaffee holen. Dann die Stirn nochmals angesichts dieser Bildungslücke runzeln. Dann das Internet befragen. Das weiß ja angeblich alles. Wikipedia allerdings nicht – kein Eintrag zu “Heaven´s Cry”. Aber eine Homepage, die gibt es: heavenscry.com

Heaven´s Cry – Wheels Of Impermanence

Heaven´s Cry aus Kanada gibt es bereits seit Anfang der 90er Jahre. Die Prog-Fans unter euch werden die Band sicherlich kennen, aber das trifft nunmal nicht auf jeden zu. In Deutschland war die Band nur selten live zu sehen, am ehesten wohl 2002 mit Threshold. Das soll und wird sich nun alles ändern.
Das dritte Album erschien nun am 05. Oktober parallel zum ProgPower Europe Festival in Holland bei dem Heaven´s Cry als einer der Headliner aufgetreten sind.

Nach einer siebenjährigen Unterbrechung melden sich die Jungs nun zurück und präsentieren das neue Album, welches durchaus zu glänzen weiß. Die Progressiv-Rock Band bleibt ihrer grundsätzlichen Ausrichtung dabei treu und veredelt harte Riffs und knallige Drums mit durchaus ungewöhnlichem Songwriting, interessanten Arrangements und ganz viel Power. Das Album ist somit ganz etwas für Freunde des Experimentellen, wobei sich “Heaven´s Cry” nicht völlig in futuristischem, aber nicht nachvollziehbaren Bahnen bewegen, sondern durchaus den Spagat zwischen Experiment und Mainstream hinkriegen.

Tracklist

01.Heaven’s Cry – Empire’s Doll
02.Heaven’s Cry – Realigning
03.Heaven’s Cry – The Hollow
04.Heaven’s Cry – Wheels of Impermanence
05.Heaven’s Cry – The Healing
06.Heaven’s Cry – Compass
07.Heaven’s Cry – The Mad Machine
08.Heaven’s Cry – Consequence
09.Heaven’s Cry – Catalyse
10.Heaven’s Cry – A Glimpse of Hope