Enslaved – so lautet der Name der Band, die Fans der Progressive Metals alles andere als unbekannt sind. Nun erwartet den Hörer bereits das zwölfte Album der norwegischen Viking-Metal-Band, das den Namen „Riitiir“ tragen wird. Wir durften vorab schonmal rein hören und verraten euch nun, ob wir die Scheibe auch kaufen würden oder ob das Ganze doch nur etwas für eingefleischte Fans ist.

Seit mittlerweile 21 Jahren dürfen die Fans nun schon in den Genuss der metallischen Klänge von Enslaved kommen. Schaut man sich diese Zahl an, ist es kein Wunder, dass nun schon das zwölfte Studioalbum ansteht. Allerdings halten sich viele Bands ja gar nicht erst so lange oder haben nach einer Weile einfach ihr Pulver verbraucht. Enslaved hingegen sind so gut wie eh und je.

Bis zum 28. September müssen sich deutsche Fans aber noch gedulden, denn erst dann wird „Riitiir“ (was soviel heißen soll wie „Die Riten der Menschheit“) bei Nuclear Blast veröffentlicht. Ist das nun ein Termin, den man als sich als Metal-Fan merken sollte? Oder schwächelt Enslaved mit den Jahren?

Nein, von schwächeln kann keine Rede sein. Das neue Album klingt genauso, wie man Enslaved kennt. Allerdings sind die Erwartungen der Fans an diese Band immer sehr hoch, so dass die letzten beiden Alben „Vertebrae“ und „Axioma Ethica Odini“ nicht ganz so waren, wie man es sich erhoffte. „Riitiir“ dagegen könnte tatsächlich mal wieder bei den Fans ordentlich einschlagen, zumindest sind einige wirklich gute Nummern auf dem Album gelandet. Einer der besten Songs macht auch gleich den Anfang: „Thoughts like Hammers“, den man sich gleich ein zweites Mal anhören möchte, so gut ist er.

Leider kommt an diesen Song aber kaum ein anderer des Albums heran, so dass man sich gewünscht hätte, erst später in den Genuss von eben diesem Song zu kommen. Trotzdem: Auch die anderen Stücke können sich sehen lassen, keine Nummer ist wirklich schlecht. Im Großen und Ganzen hat Enslaved hier eine solide Scheibe zusammen gestellt, über die sich Fans sicherlich freuen werden – zumindest enttäuscht werden sie nicht!

Tracklist:

  1. Thoughts like Hammers
  2. Death in the Eyes of Dawn
  3. Veilburner
  4. Roots of the Mountain
  5. Riitiir
  6. Materal
  7. Storm of Memories
  8. Forsaken

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