“Halcyon” zu übersetzen fällt in den Tagen des Internets ziemlich leicht:

halcyon {adj} [poet.]:

friedvoll [geh.]
friedlich
ruhig
halkyonisch [geh.]
alkyonisch [geh.] [heiter, friedlich]

Und so ist es auch sicher kein Zufall, dass sich das neue Album von Ellie Goulding genau so nennt:

Halcyon

Just heute erschien das neue Album mit dem so passenden Namen – denn in der Tat: “Halcyon” hat durchaus etwas friedliches, beruhigendes, ist aber dennoch kein Lounge oder 0815-Chillout-Album – nicht mal nah dran. Ellie Goulding bewegt sich in ihren Klangsphären irgendwo zwischen Dubstep und Trip-Hop, aber mit einem kleinen Einschlag Rock und einer kräftigen Prise Pop. So sind die Tracks von “Halcyon” durchaus charttauglich – und so wird sich das Album unserer Meinung nach den Weg nach recht weit oben bahnen.

Denn die Tracks sind eingängig und kraftvoll – und das gepaart mit der zarten, fast schon zerbrechlichen Stimme der britischen Ausnahmeschönheit und -sängerin. Ellie Gouldings Sound klingt alles andere als gewollt oder nachgemacht. Gewiss macht sie Musik, die viele Menschen anspricht, aber ihre Songs sind zu vielschichtig, zu interessant, zu eigenartig, um sie als offensichtlich abzutun. Die Beziehung zu Dub-Step Überflieger Skrillex, die verständlicherweise Inspiration für ihr neues Album bot, lässt sich kaum überhören.

Tracklist

“Don’t Say a Word”
“My Blood”
“Anything Could Happen”
“Only You”
“Halcyon”
“Figure 8″
“JOY”
“Hanging On”
“Explosions”
“I Know You Care”
“Atlantis”
“Dead In the Water”
“I Need Your Love” (Calvin Harris feat. Ellie Goulding) [Bonus Track]
“Lights” (Single Version) [Bonus Track]