Vor fast einem Jahr haben wir euch das Debütalbum von Collapse under the Empire mit dem Titel „Shoulders & Giants“ vorgestellt, von dem wir reichlich begeistert waren. Nun beglückt uns das Hamburger Duo mit einem weiteren Album, das wir uns natürlich sofort angehört haben!

 

Hinter dem Namen Collapse under the Empire stecken die beiden Musiker Chris Burda und Martin Grimm, die auch bei diesem neue Album wieder voll auf instrumentalen Sound und Postrock gesetzt haben. Vor etwa zwei Monaten hatten wir die beiden bei uns im Interview und haben ihnen natürlich auch Fragen zu diesem neuen Album gestellt. Dabei hatten sie uns auch verraten, dass sie dieses Album diesmal als großes Ganzes angelegt haben, bei dem zwar jeder Song für sich allein steht, sich aber im Gesamtbild miteinander verbinden. Und wir müssen sagen, da hatten die beiden vollkommen recht! Die Songs des neuen Albums ähneln einander, klingen aber dennoch unterschiedlich. Und trotzdem oder gerade deshalb passt alles gut zusammen! Leider kann man dies aber sowohl positiv als auch negativ sehen. Einerseits kommt das Album daher wirklich schön stimmig daher und ein Song geht wunderbar in den nächsten über. Aber um ehrlich zu sein, lässt das auch stellenweise Langeweile aufkommen. Denn auch wenn sich die Songs nicht zu sehr ähneln, gibt es doch viele Gemeinsamkeiten, so dass man sich fragt „hab ich das nicht eben schonmal gehört?“.

 

Das mag aber auch daran liegen, dass „Fragments of a Prayer“ eben komplett instrumental ist. Und wie wir beim letzten Album bereits angemerkt haben, könnte ein bisschen Gesang der Musik sicherlich nicht schaden, um etwas mehr Abwechslung hinein zu bekommen. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache, weshalb viele es gerade so ohne stimmlichen Beitrag umso schöner finden.

 

Im Großen und Ganzen ist aber auch dieses neue Album wird recht gut gelungen und wird sicherlich genau den Geschmack der Fans treffen. Und wer weiß, vielleicht darf man die beiden Hamburger dann doch endlich irgendwann mal live erleben? Denn bisher gab es noch kein einziges Konzert! Falls euch das Interview, das wir vor Kurzem mit dem Duo geführt haben, interessiert, dann findet ihr das hier: Interview mit Collapse under the Empire

Tracklist:

  1. Fragments of a Prayer
  2. Breaking the Light
  3. In the Cold
  4. 180 Seconds
  5. Closer
  6. Distance
  7. Opening Sky
  8. The Beyond
  9. When the Day fades away
  10. The great Silence