Sie spielten schon mit Bands wie Skeletonwitch oder 3 Inches Of Blood, sie sind immer für eine Überraschung gut und entwickeln sich von Album zu Album weiter, entdecken für sich neue Gefilde. Die Rede ist von Black September, der Doom Death Black Surprise-Metalband aus den Vereinigten Staaten. Nach 2 Jahren der musikalischen Abstinenz repektive nach dem letzten Album starten die Amis nochmal voll durch. Nochmal? Nein, es soll an dieser Stelle nicht so klingen, als sei dies das letzte musikalische Machwerk des illustren Quintetts. Zumindest ist dies auch in keinster Weise wünschenswert. Denn dieses Album hat sehr viel Energie, hat einige Kracher und, wie soll es auch anders sein, die ein oder andere Überraschung parat. Doch eins nach dem Anderen, wir beginnen am Anfang.

Denn am Anfang war das… Intro. Ja, und eben dieses kommt gewohnt düster und Unheil verkündend daher und trägt den Titel “Into the Darkness”. Und dieses Unheil lässt auch nicht lange auf sich warten, sehr geehrte Damen und Herren, willkommen in eine Reise in die Dunkelheit. “Solitude” ist der erste Song und ein Geholze und ein Gekeife. Herrlich, allerdings wenig entspannend. Aber wir sind ja auch nicht auf einer Wellnessfarm. “Rabid Hunger” schlägt in eine ähnliche Kerbe, was den Härtegrad angelangt. Mit “Cursed” geht dieser Weg weiter, brachial, brutal, ohne Kompromisse. “Invocation” stimmt da fast schon ruhige Töne an, was in Relation betrachtet aber immer noch für Frakturen gerade im Nackenbereich führen kann. “Beyond The Realms” ist nicht minder Kopfschmerzgarant. Ja, Freunde des Überraschungsmetals, dieses Album hätte man bis hier auch in einem Track aufnehmen können. Rausgekommen wäre ein opulenter Opus, der in diesem Genre seines Gleichen sucht.

“Defiance” prügelt sich seine Gassen durch das Trommelfell und macht die Synapsen wie ein Berserker nieder. Es ist in unseren Augen das Black Metal-lastigste Lied des Albums. “Unhallowed Ground” ist langsam, seeeehr langsam, aber auch nur, weil die anderen Songs so schnell sind. Klingt logisch, ist es auch. Die Schwerfälligkeit ist ganz angenehm, auch wenn sie sich im Song selbst nicht lange hält. Das Schlusslicht bildet “No Return” und ist mitunter richtig fies im Sinne von “HeadbangDichoderIchFressDich”. Double Base, Ahoi, ich denke, dass nicht nur die Deather da draussen ihre wahre Freude haben werden.

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