Muss man eine Band wie Betontod eigentlich noch vorstellen? Wahrscheinlich schon, denn nicht alle sind auf dem Gebiet des deutschen Punkrock informiert oder daran interessiert. Dabei ist Betontod eine der Bands, die man auch gerne kennen darf, selbst wenn man dem Punkrock nicht ganz so angetan ist.

Betontod ist eine deutsche Rockband aus Nordrhein-Westfalen, die es schon einige Jahre gibt. Um genau zu sein wurde die Band, die aktuell aus Oliver Meister (Gesang), Frank Vohwinkel (Gitarre), Mario Schmelz (Gitarre), Adam Dera (Bass) und Maik Feldmann (Drums) besteht, bereits vor über 20 Jahren gegründet. Nun gibt es seit dem 3. August die neueste Single namens „Entschuldigung für nichts“ zu hören, die von dem einen oder anderen schon als Kommerz betitelt wurde. Aber seien wir mal ehrlich: Kommerzpunk muss nicht immer schlecht sein, denn immerhin heißt das ja, dass die Musik nicht nur bei einer Handvoll Leuten gut ankommt, sondern auch mit Melodie und Text eine breitere Masse begeistern kann.

Jedenfalls konnte uns bereits die Single überzeugen, die richtig schön ins Ohr geht, eine schöne Mischung aus typischen Betontod-Klängen, gutem Punkrock und leichten Ska. Wir finden das geil! Umso mehr freut es uns natürlich, dass wir nun auch das am 31. August erscheinende Album „Entschuldigung für nichts“ auf dem Tisch liegen haben. Logisch, dass diese Scheibe sofort im CD-Player landete!

Vorfreude!

Sicherlich können es die Betontod-Fans kaum mehr erwartet, dass die Scheibe nun endlich auch bei ihnen zu Hause aufgelegt werden darf. Und so viel dürfen wir verraten: Die Vorfreude lohnt sich! Gestartet wird mit dem Intro „El Inicio De Todo“ und dann geht es auch schon gleich mit „Alles“ voll zur Sache. Im ersten Moment mag man sich vielleicht denken, dass dieser Song nicht ganz nach Betontod klingt, doch kaum hört man die tiefe, unverkennbare Stimme des Sängers Oliver Meister, schlägt das Fan-Herz gleich ein bisschen schneller, denn man freut sich auf die noch kommenden Tracks! Besonders freuen darf man sich auf den Song „Virus“, der sich so richtig schön ins Gedächtnis brennt und der wirklich rockt!

Aber auch nachdenklich wird es auf den Album. „In Sekunden“ ist ein Track, bei dem man wirklich nachdenklich werden kann, der bei eh schon trauriger Stimmung nochmal ganz schön einen drauf setzen könnte. Auch „Halt mich“ und „Im Himmel“ sind Songs, die zum nachdenken anregen. Aber das ist ja auch ein Teil von Betontod, den Fans so gerne mögen: Betontod kommen nicht einfach mit einem Album daher, das mit Songs geladen ist, die sich alle irgendwie ähneln. Nein, Betontod hat viele Facetten, kann man richtig rocken, kann man richtig nachdenklich und ein wenig bedrückend sein und kann aber auch richtig gute Partylaune verbreiten. Auch so ein Track darf auf den neuen Album natürlich nicht fehlen: „Hömmasammawommanomma“ lädt sofort zum feiern ein und macht richtig Spaß!

Betontod beweisen also mit ihrem neuesten Album, dass sie nicht einfach nur irgendwelche Punkrock-Musik machen, die mittelmäßig klingt. Nein, sie sind auf ihrem Gebiet erstklassig, rocken und begeistern die Fans. Wer Betontod bisher noch nicht kannte, aber sich gerne mal richtig guten deutschen Punkrock anhören möchte: Betontod!

Tracklist:

  1. El Inicio de Todo
  2. Alles
  3. Entschuldigung für Nichts
  4. Virus
  5. In Sekunden
  6. Egal wohin es geht
  7. Halt mich
  8. Im Himmel
  9. Gute Reise
  10. Im Land der Wölfe
  11. Hömmasammawommanomma
  12. Weltverbesserer
  13. Dagegenstehen