Kennt ihr schon Beth Hart? Nein? Dabei hat die Gute schon ein paar Alben auf den Markt gebracht und eine Hammerstimme hat sie auch! Zeit, sie jetzt mal genauer kennen zu lernen!

In Deutschland ist es meinst ja so, dass Castingshow-Teilnehmer während des Wettbewerbs Unmengen Fans haben, die kreischen und anfeuern. Steht der Sieger dann fest, verebbt der Fanhpye um die Teilnehmer, die nicht gesiegt haben. Der Gewinner selbst schafft dann vielleicht ein, zwei Nummer 1-10 Hits, landet eventuell auch noch mit einem Album in den Charts, wird dann aber schnell wieder vergessen, von den erwachseneren Zuschauern meist eh von Anfang an belächelt und außerhalb des deutschsprachigen Raumes wird selten Ruhm geerntet. Will sagen: Die meisten Casting-Shows in Deutschland sind eher für Teenies geeignet. Natürlich gibt es da auch die eine oder andere Ausnahme, aber im Allgemeinen kann man es doch so sagen. In Amerika gibt es sicherlich auch solche Teenie-Beispiele, aber es gibt doch eben auch viele Gewinner oder gar Zweitplatzierte, die sich jahrelang erfolgreich halten können und das international! Beth Hart ist eins dieser Beispiele, die auch Jahre nach einer Casting-Show-Teilnahme nicht vergessen sind und alles andere als dem Teenie-Hype entsprechen.

Beth Hart hat nämlich bereits im Jahr 1993 an der Casting-Show „Star Search“ teilgenommen und im selben Jahr ihr erstes Album veröffentlicht. Man könnte also sagen, sie ist ein alter Hase im Geschäft. Aber das macht ihr Können nicht weniger gut, sie steigert sich vielmehr mit jedem neuen Album wieder. So sei auch verraten, dass ihr aktuelles Album „Bang Bang Boom Boom“ wirklich hörenswert ist.

Der Start des Albums lässt schon eine schöne Stimmung aufkommen: „Baddest Blues“ startet mit einem wunderschönen Piano-Intro, bis dann schließlich die kraftvolle und mindestens genauso schöne Stimme von Beth Hart erklingt. Mit dem folgenden Song „Bang Bang Boom Boom“ zeigt sie dann aber auch gleich, dass sie auch souliger, fetziger kann. Bei „Swing my thing back around“ zeigt sie dann wieder eine gefühlvolle Seite. Aber egal, ob schnell oder langsam, Beth Hart’s Stimme klingt immer hervorragend, die von ihr selbst geschriebenen Songs haben allesamt Klasse und Stil. Wer Beth Hart also wirklich noch nicht kennt, sollte die Chance nutzen und sie mit ihrem neuen Album kennenlernen, es lohnt sich!

Tracklist:

  1. Baddest Blues
  2. Bang Bang Boom Boom
  3. Better Man
  4. Caught out in the Rain
  5. Thru the Window of my mind
  6. With you everyday
  7. Spirit of God
  8. Swing my thing back around
  9. There in your Heart
  10. The ugliest House on the Block
  11. Everything must change