Sheryl Crow – 100 Miles from Memphis CD-Kritik
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Sheryl Crow ist im Laufe ihrer Karriere schon ganz schön rumgekommen. Der “Tuesday Night Music Club” liegt schon einige Jahre zurück (1993). Der Weg führte über ein selbstbetiteltes Album (1996), zu “The Globe Sessions” (1998) und “C’mon C’mon” (2002). Nun folgt nach “Wildflower” (2005) und “Detours” (2008) ein neues Album. “100 Miles from Memphis” heisst es und es soll eine Rückbesinnung auf ihre eigenen Wurzeln sein. Laut Sheryl Crow steht der Titel ihres siebten Albums nicht bloß für irgendeinen Ort; für sie geht es dabei vielmehr um eine ganze Weltanschauung: „Ich bin 100 Meilen von Memphis entfernt in einer Kleinstadt aufgewachsen, und das hat nicht nur meinen Musikgeschmack geprägt, sondern auch mein gesamtes Weltbild“, erklärt sie. Mit Sheryl Crow auf Reisen… Die in Kennett, Missouri aufgewachsene Musikerin ist ganz offensichtlich stark mit ihrer Heimat verwurzelt und so ist es gerade “Memphis”, welches für sie zum Sinnbild der Rückbesinnung wurde. Oder wie sie selbst sagt: “Die Musik von dort ist ein Teil von mir, und sie ist noch immer noch die wichtigste Inspirationsquelle und der zentrale Antrieb für alles, was ich mache”. Und jetzt wollen wir natürlich auch wissen wie es klingt. Die klassischen Sheryl Crow-Fans werden zunächst ein wenig verdutzt sein. Es ist einfach nicht “Typisch Sheryl”, so muss man dem Album die Chance geben mehrfach im CD-Spieler zu kreisen. Die Mischung aus Country, Pop und vor allem Soul mag zwar nicht exemplarisch für Sheryl Crows bisheriges Werk zu sein, dennoch entwickelt sich das Album nach einer gewissen Eingewöhnungsphase zum Sommeralbum – ein perfekter Begleiter für Fahrten im Cabriolet. Highlight des Albums ist zweifelsohne Terence Trent D’Arbys ‘Sign Your Name’ in einer Coversion, bei der Justin Timberlake gemeinsam mit der Südstaaten-Schönheit singt. Auch sonst versammelt Sheryl Crow einige hochkarätige Gastmusiker auf der neuen Scheibe. So steuert niemand geringeres als Keith Richards die Gitarrenparts zu ‘Eye To Eye’ bei. Citizen Cope unterstützt Cheryl in dem melancholischen Stück ‘Sideways’. Anspieltipps: 1. Our Love Is Fading Tracklist: 1. Our Love Is Fading Druckversion | Standarddruck |
![]() | Fazit | "100 Miles from Memphis" ist ein hörenswerter Trip in Klangwelten von Country und Soul. Nicht ganz typisch für die Crow, aber eine gelungene Weiterentwicklung. | ||
| Gesamtwertung | ![]() | 71 | ||
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