„Navy Field II: Conquerer of the Ocean“ ist ein Free-to-play MMORTS (für alle, die nicht so abkürzungsbewandert sind: Massively Multiplayer Online Real Time Strategy) von Nexon, welches mit großer Liebe zum Detail entwickelt wurde.

Angeschaut haben wir uns eine frühe Alpha-Version, welche aber schon jetzt sehr beeindruckend war.

Gesetzt ist „Navy Field II: Conquerer of the Ocean“ im zweiten Weltkrieg, vermischt sich allerdings ab und an mit dem ersten Weltkrieg. Uns wurde gesagt, dass es hier nicht sehr um Realismus oder Simulation, sondern viel mehr um den Spielspaß gehen soll. Das wird auch noch an anderen Ecken bemerkbar.

Aber worum geht es in „Navy Field II: Conquerer of the Ocean“ überhaupt? Man steuert ein Schiff, welches man sich vorher aussuchen kann. Man hat die Qual der Wahl aus über 400 Schiffen (z. B. Kampfschiffe, Flugzeugträger, U-Botte etc). Manche von ihnen gab es wirklich, wie z. B. die Bismarck, manche von ihnen wurden zwar geplant, aber konnten nie umgesetzt werden. Andere wiederum sind komplette Fantasieschiffe (was wieder auf den Spielspaß hindeutet, nicht auf den Realismus). In diesem Schiff befindet sich eine Crew, welche man sich komplett selbst zusammen stellen kann, rund um einen Captain. Diese Crew gewinnt besteht aus verschiedenen Spezialisten und gewinnt nach jedem Kampf Erfahrungspunkte und Moral (oder verliert diese, kommt darauf an, wie das Ganze ausgeht). Die Crew stirbt auch niemals und steht dem Spieler zu jeder Zeit wieder zur Verfügung.

Dieses Schiff muss dann in verschiedenen Maps (welche bis zu 400 km² (!!) groß sind) mit bis zu 64 Mitspielern eine Seeschlacht bezwingen.

Im Singleplayer geht es darum, Quests (z. b. Schiffe, die gerade repariert werden, vor feindlichen Angriffen zu beschützen) zu erfüllen.

Wie am Anfang schon erwähnt, ist das Spiel SEHR detailliert. Man kann auf seinem Schiff quasi alles steuern. Beispielsweise klickt man nicht einfach auf die Map und das Schiff tuckert brav an diese Stelle. Weit gefehlt. Man muss genau steuern mit wie viel Knoten das Schiff wohin fährt. Ebenfalls kann man jede einzelne Waffe individuell steuern und auswählen wie hoch oder wie weit diese schießen soll. Hierbei muss man genau darauf achten wie die Gegner fahren, denn Autoaiming ist hier nicht vorhanden.

Veröffentlicht wird das Spiel erst im Frühjar 2013 und hat sein Augenmerk besonders auf die Hrdcore-Gamer gelegt, da es durch die vielen Details für Casual-Gamer doch sehr abschreckend wirkt.

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