Sonderausstellung zeigt 35 Jahre Spielegeschichte

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Captain
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Sonderausstellung zeigt 35 Jahre Spielegeschichte

Beitrag von Captain »

Vor 35 Jahren, im Sommer 1972, begann die Videospielindustrie. Magnavox lizenzierte die Erfindung des deutschstĂ€mmigen Ralph Baer und brachte die erste Heimspielkonsole in die GeschĂ€fte: Odyssey. Etwa zur gleichen Zeit grĂŒndete Nolan Bushnell Atari und stellte seinen ersten "Pong"-Automaten in einer Kneipe auf, was sich als Goldgrube erwies.

Im Laufe der Jahre erwuchs aus Spielhallen und Wohnzimmern ein milliardenschweres Medium. WĂ€hrend die neuesten Hits zunĂ€chst nur auf MĂŒnzautomaten spielbar waren, gewannen in den spĂ€ten 70er Jahren Heimkonsolen mit wechselbaren Spielmodulen an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre begann mit Computern wie dem legendĂ€ren Commodore 64 die große Zeit der Home Computer. Erst spĂ€ter sollte der PC den Spielemarkt dominieren. Mitte der Neunziger begann die Videospiele-Neuzeit mit Sony und seiner PlayStation.

Obwohl Spiele heute durch detailgetreue Landschaften, hochauflösende 3D-Ansichten und Digitalklang bestechen, bleiben die Klassiker von damals prÀsent, durch Neuauflagen, durch Spiele-Emulatoren und nicht zuletzt wegen ihrer Fans. Doch wer erinnert sich noch an die GerÀte von damals?

Eine einzigartige Sonderausstellung im Bereich „GC ART“ auf der diesjĂ€hrigen GC lĂ€ĂŸt 35 Jahre Telespiele Revue passieren. Auf einer 200 Quadratmeter großen FlĂ€che in der Messehalle 5 sind mehr als 200 Konsolen, Handhelds, Home Computer, LCD-Spiele und Lerncomputer zu erleben. Zusammengetragen hat sie der Leipziger Journalist und Autor RenĂ© Meyer, der die Sammlung mit UnterstĂŒtzung der Leipziger Messe erstmals einem grĂ¶ĂŸeren Publikum prĂ€sentiert.

Viele der Exponate lassen Erinnerungen wach werden. Doch neben Klassikern wie dem Atari 2600, dem Amiga 500 oder dem Super Nintendo sind viele RaritÀten zu sehen, die heute in Vergessenheit geraten sind. Etwa das Telefever von Tchibo oder die Tabletop-Spiele mit eingebautem Bildschirm aus den 80er Jahren. Manche GerÀte sind nie in Europa erschienen, wie die Game-Boy-Konkurrenten Wonderswan und Neo Geo Pocket oder die Kinderkonsole Playdia von Bandai.

Ein Abschnitt widmet sich der Computergeschichte der DDR. Zu sehen sind unter anderem der kuriose Computerbausatz Z1013, die beliebte KC-Reihe, der BĂŒrorechner PC 1715, der von Margot Honecker persönlich in Auftrag gegebene Bildungscomputer A5105 und das BBS 01, die einzige Spielkonsole Ostdeutschlands.

Abgerundet wird die Ausstellung durch Monitore, EingabegerĂ€te, Spielmodule, Disketten, HandbĂŒcher, FachbĂŒcher und Zeitschriften, darunter begehrte Erstausgaben von Spielemagazinen wie Telematch, ASM, Happy Computer und PC Player.
LordHellsing
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BeitrÀge: 1877
Registriert: Mi 31 Mai, 2006 23:08

Beitrag von LordHellsing »

Hey hört sich echt gut an, glaub das schau ich mir auch mal kurz an!
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Captain
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Beitrag von Captain »

Das wÀre fein. Vielleicht kannst du ja hier dann was dazu schreiben...
LG Summer
Corporal
Corporal
BeitrÀge: 26
Registriert: Sa 11 Aug, 2007 23:46

Beitrag von LG Summer »

Das ist wirklich nicht schlecht,bin interesiert.
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