Sensored ist ein extrem harter Folterstreifen in der Art der “Saw”-Filme mit einigen Parallelen zu “Das Schweigen der Lämmer” mit Anthony Hopknis. Der Film erscheint am 08.12.2011 in Deutschland auf DVD und bereits das Cover verrät einiges über seinen Inhalt. „Saw trifft Hannibal Lecter“ so heißt es bereits auf dem Titel. Robert Picardo, der aus Serien wie Star Gate SG1 und Raumschiff Voyager bekannt ist schlüpft hier in die Rolle des vollkommen gestörten Wade.

Most people don’t knwo that i am an evil person.

Most people don’t knwo that i am an evil person. (dt. Die moisten Menschen wissen nicht, dass ich eine böse Person bin). Mit diesen Worten startet Sensored, Wade Mixon ist ein Kinderbuchautor, der in einer beschaulichen Vorstadt lebt. Seine Nachbarin hat sich in ihn verliebt und er freut sich auf das Release seines neuen Buches.

Soweit der äußere Schein. Seit Wades Vater ihn als Kind verlassen hat wird sein Leben von seinem ständigen Begleiter Jeffrey bestimmt. Dieser seltsame Freund hat auch Wades schwer kranke Schwester im Pool ertränkt. Nun entführt er Menschen und foltert sie in seinem Keller in der Illusion er würde sie unterrichten. Während er seine Opfer ständig zwischen Leben und Tod in einer wahren Hölle gefangen hält bricht auch seine eigene Realität immer weiter auseinander. Der Zuschauer verliert nach einiger Zeit völlig den Überblick darüber, was real ist und was sich in Wades Fantasie abspielt. Im Gegensatz zu Vorzeigepsychopath Hannibal Lecter hat Wade jedoch keine stabile Persönlichkeit. Während das Gute in ihm versucht sich als Autor in die Gesellschaft ein zu gliedern und sich in die hübsche Nachbarin verliebt wird seine böse Seite von Jeffrey immer weiter in den Strudel aus Gewalt und Ausweglosigkeit gezogen.

Überraschende Wende
Während der Film zunächst ein wenig nach einem Abklatsch von Folterfilmen wie Martyrs, Hostel oder auch Saw anmutet wird im Verlauf des Streifens immer deutlicher, dass sich der Drehbuchautor eine wirklich ausgefallene und gut durchdachte Story überlegt hat. Gegen Ende wird klar, dass hier sehr viel Wert auf die detailgetreue Darstellung der psychologischen Krankheit gelegt wurde unter welcher Wade Mixon leidet. Ähnlich dem Film Black Swan werden hier alle Facetten einer stark ausgeprägten Shizophrenie filmtechnisch nahezu perfekt dargestellt.

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