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Shark in Venice – Der Tod lauert im Wasser

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Shark in Venice – Der Tod lauert im Wasser

Die Angst vor dem sagenumwobenen weißen Hai führte bereits 1975 in dem gleichnamigen und weltberühmten Film von Steven Spielberg zu enormen Erfolgen an den Kinokassen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley, der darin Vorfälle an New Jerseys Küste im Jahre 1916 verarbeitet. Beim nun vorliegenden Film “Shark in Venice – Der Tod lauert im Wasser” sind solche realen Begebenheiten eher unwahrscheinlich, aber die Idee eines Killerhais in den Kanälen von Venedig ist immerhin für einen guten Gruselschocker gut genug…

Oooh Haio mio….

In den stillen Kanälen von Venedig lauert etwas unvorstellbares… ein riesiger weißer Hai treibt sein Unwesen direkt unter den Wohnzimmern der ahnungslosen Bürger. Als drei Taucher grausam zerstückelt aufgefunden werden, bricht Panik aus. Als wäre dies nicht genug, begibt sich die Mafia auf die Jagd nach einem legendären Schatz, der unter der Stadt der 1000 Kanäle verborgen sein soll. Auch Archäologe David Franks (Stephen Baldwin) ist schon vor Ort um diesen Schatz ausfindig zu machen. Dabei ist er auch auf der Suche nach den sterblichen Überresten seines Vaters, der bei seinem Versuch, den Schatz zu bergen, durch einen tragischen “Unfall” ums Leben gekommen sein soll. David steigt hinab, in das dunkle Gewässer…

Tierhorrorfilme dieser Art gibt es ja bereits eine ganze Menge und auch “Shark in Venice” hat so seine Probleme sich von der Masse abzusetzen. Hilfreich ist da schon der große Name “Baldwin”, der auf dem Cover prangt. Es ist aber nicht der große Alec Baldwin, der den Professor aus San Francisco verkörpert, sondern Stephen Baldwin, der bereits seit Mitte der 90er keinen echten Kassenschlager mehr verzeichnen konnte. Seine größten Erfolge: Geboren am 4. Juli (89), Die üblichen Verdächtigen (95), Half Baked (98). Als Actionstar in “Shark in Venice” kann Baldwin leider nicht ganz überzeugen. Dazu ist die schauspielerische Leistung in diesem B-Movie einfach zu schwach, mehr oder weniger auf dem Niveau der anderen Darsteller.

Auch die Geschichte und die Produktion offenbaren Schwächen und Widersprüche: Funkgespräche in Taucherausrüstungen sind nicht möglich, Dialoge wie “Dio Mio! Grazie! Marco Polo!” sind eher unfreiwillig komisch (warum nicht gleich “Santa Maria. Ramazotti! Quattro Stagioni”) und die deutsche Synchronisation wirkt an vielen Stellen auch eher aufgesetzt (insbesondere die italienischen Passagen). Was hingegen zu gefallen weiß ist die Kameraführung und die Regiearbeit, abgesehen von den Angriffen der Haie, die nur wirre Bilder von Tauchern in blutgefärbten Gewässern mit sich bringen.

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Unser Fazit

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Haie in Venedig? Ein paar "Calamari fritti" wären da wohl besser gewesen. "Shark in Venice - Der Tod lauert im Wasser" ist sicherlich etwas für Tierhorrorliebhaber, aber so richtig aus der Masse ähnlicher Produktionen abheben kann sich der Film irgendwie nicht. Dafür hakt es an an zu vielen Ecken. Schade...

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