Nachdem Luc Besson im Jahre 2006 seine Regie-Arbeit beendete widmete er sich ausschließlich der Produktion neuer Filme. Dazu zählten so rennomierte Streifen wie Taxi 4 (2007), 96 Hours (2008), Transporter 3 (2008) und Ghettogangz 2 – Ultimatum, der aktuell auf DVD erschienen ist. Und wir wären nicht GRDB wenn wir nicht einen Blick drauf geworfen. Also ab nach Paris im Jahr 2016…

Rauhe Zukunft

Ein Isolationswall umzäunt die berüchtigten, von Gangs beherrschten Ghettos der Vorstadtbezirke. Um eine Lösung der Probleme mit den Gangs herbeizuführen, inszeniert die Sondereinsatz-Behörde DISS ein Attentat auf Pariser Streifenpolizisten. Dabei lassen sie es so aussehen, als hätten die Gangs die Beamten auf dem Gewissen, um die Regierung davon zu überzeugen, dass es nur eine Lösung geben kann: Die Vernichtung des gesamten Bezirkes. Doch DISS hat die Rechnung ohne den Polizisten Damien und seinen Freund Leito gemacht, die bereits eine Verschwörung ahnen und mit allen Mitteln versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Kein Wunder, dass Luc Besson diesen Film produzieren wollte, gab der französiche Star-Regisseur im September 2006 nach den Dreharbeiten zu “Arthur und die Minimoys” bekannt aus Regisseur aufhören und sich künftig um Jugendliche in den Banlieues kümmern zu wollen. “Ghettogangz 2 – Ultimatum” spielt in einer unwirtlichen Zukunft und dennoch gibt es da zu der heutigen Situation sicherlich die eine oder andere Parallele.

Eines bekommt der Zuschauer auf jeden Fall geboten: Jede Menge Action. Der Film strotzt nur so vor Energie, rasanten Kamerafahrten, wilden Kampfszenen im Stile vom “Transporter” und reinrassige Knochenbrecher-Action. Leider fehlt dem Film auch etwas: Eine etwas tiefergehende Story. Denn außer dem unbestritten guten Action-Stakkato gibt die Hintergrundgeschichte kaum etwas her. Die Protagonisten sind zwar gestählt, bieten aber keinerlei Identifikationspotential. Die Helden des Films sind zwar fix und hart, aber eben nicht nett und sympatisch. Regie führte diesmal ein relativer Neuling, Patrick Alessandrin, der seine Sache aber gut macht.

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