Man sollte es sich mit den Göttern nicht verscherzen. Das wussten die Menschen schon zu Urzeiten und so beteten sie zu ihren Göttern und verehrten diesen mit Tempelbauten, Opfergaben und Gebeten gen Himmel. Doch ganz allmählich begannen die Menschen an den Göttern zu zweifeln und die Gebete nahmen ab, während damit einhergehend auch die Kraft der Götter allmählich nachließ. Es war der Anfang einer unruhigen Zeit, für Menschen und Götter…

Zorn der Titanen

10 Jahre nachdem Persus den monströsen Kraken bezwungen hat zieht er seinen Sohn Helius auf und lebt bescheiden als Fischer in einem Dorf. Doch in der Götterwelt bahnt sich ein Kampf um die Vormachtstellung an. Gefährlich geschwächt von dem Mangel an Hingabe verlieren die Götter so langsam die Kontrolle über die Titanen und ihren Anführer Kronos, Vater der Brüder Zeus, Hades und Poseidon. Das Dreiergespann hatte es nämlich geschafft ihn zu überwältigen und in der finsteren Kluft von Tartarus, einen Kerker tief in den höhlenartigen Gebilden der Unterwelt, zurückzulassen.

Persus sieht sich jedoch gezwungen einzugreifen als er bemerkt wie Hades versucht sich mit Ares zusammen zu schließen um Zeus in Folge eines Deals mit Kronos gefangen zu nehmen. So gewinnen die Titanen an Macht und verwandeln die Erde in ein Schlachtfeld, während Zeus Macht dahin siegt.
Zusammen mit der Hilfe der Krieger-Göttin Andromeda, Poseidons Halbgott-Sohn Argenor und dem gefallen Gott Hephaestus macht sich Persus auf die Reise in die Unterwelt um Zeus zu befreien, die Titanen zu bezwingen und die Menschheit zu retten.

Es ist natürlich vor allem die Technik, die zu begeistern weiss. Die Special Effects sind wahrlich sagenhaft und so sind es insbesondere die grandiosen Animationen der Schlachten im Hades, die den geneigten Filmfan in den Bann reissen. Aber auch das grosse Finale, die sehenswerte Massenschlacht zum Schluss, macht den Film für Technik-Fans zu einem echten Filmgenuss.

Dass dabei die Handlung hier und da ein klein wenig auf der Strecke bleibt… naja, uns hat es nicht gestört. Der Film will unterhalten und genau das tut er auch und macht dabei eine überaus gelungene Figur. Es ist eben schon ein stückweit Popcorn-Kino – Entweder man liebt solche Filme oder man hasst sie. Natürlich ist die Handlung actionreich, stets dezent über dem Limit, mit unmöglichen Stunts, betörenden Special Effects, jeder Menge Bäm-Bumm-Peng, aber letztlich eben genau das was der Zuschauer heutzutage eben sehen möchte. Wir werden deshalb auch nicht den Stab über diesem Film brechen, dafür hat es uns einfach zu gut gefallen.