In der “Todeskommando Russland Box” werden die vier bisher erschienenen Teil der “Saga” auf zwei DVDs in einer Combi-Box für knapp 10 Euro im Handel angeboten. Natürlich hatten wir bereits die Freude euch die vier Filme im Einzelnen vorzustellen, daher hier die Kurzzusammenfassung der erschienenen Teile und unserer Meinung dazu.

Todeskommando Russland

“Todeskommando Russland”, eine Filmproduktion aus dem Jahre 2006, beginnt ziemlich actionreich mit der Flucht des Leutnant Fedotov und dem anschließenden Verhör durch seine wenig kooperativen Vorgesetzten. Als diese ihn daraufhin hinter russische Gardinen stecken (die den schwedischen verwandt sind) schmieden Fedotovs Freunde einen Plan zu seiner Befreiung. Der Weg führt die Flüchtigen über die Schlachtfelder der Ukraine, durch einsame Wälder und in unterirdische Katakomben.

Freunde des russischen Films werden sich auch dank der Original-Tonspur eher begeistern können, ansonsten aber kann sich der Film kaum mit den Hochglanzproduktionen heutiger Tage messen. Die Bild- und Tonqualität entspricht gängigen TV-Produktionen, leider kann jedoch weder der Plot noch die schauspielerische Leistung auf ganzer Linie überzeugen. Extras sind leider ebenfalls keine auf der DVD enthalten, so daß am Ende nur eines bleibt: Das Mittelmaß.

Todeskommando Russland 2

Todeskommando Russland 2 spielt, zeitlich gesehen, im Sommer 1944 im unmittelbaren Vorfeld der Operation “Bagration”, der letzten Großoffensive zur Befreiung sowjetischen Terrritoriums im Großen Vaterländischen Krieg. Der junge Leutnant Travkin führt eine Gruppe von Aufklärern über die Frontlinie in das Hinterland der Heeresgruppe Mitte. Dort sollen eventuelle Abwehrvorbereitungen der Wehrmacht sowie Standorte und die Kontingente der schweren Panzer ausfindig gemacht werden.

Während der Kommandoaktion stellen Travkin und seine Gruppe – diese besteht aus Soldaten, welche von blutjung (der Dolmetscher) bis erfahren sind, und verschiedene Nationalitäten der UdSSR repräsentieren – fest, dass die Deutschen einen massiven Gegenschlag vorbereiten und die große Verschiebungen von Panzern nur simulieren. Die Aufgabe wird es nun sein, herauszufinden, wo der eigentliche Gegenschlag zu erwarten ist und diese Informationen so schnell wie möglich an die eigenen Truppen zu senden.

Technisch ist der Film ganz ordentlich gemacht, was sowohl einige Computeranimationen wie auch Special Effects und Explosionen einschliesst. Auch die Bild- und Tonqualität ist zufriedenstellend – scharfe Bilder mit lebendigen Farben, gut verständlicher Ton in Deutsch und Russisch.

Todeskommando Russland 3

Tschechien im Juni 1945. Der Zweite Weltkrieg ist schon seit einem guten Monat zu Ende, doch noch immer ziehen bewaffnete Wehrmachtsteile mordend durchs Land, verüben Anschläge aus dem Hinterhalt, und versuchen sich in Richtung der alliierten Linien durchzukämpfen. Ein junger russischer Leutnant soll mit einer hauptsächlich aus stalintreuen Kosaken rekrutierten Einheit in das betroffene Grenzgebiet vordringen und den Feind neutralisieren. Dabei hat man weder mit Zahl noch Kampfstärke der Deutschen gerechnet.

Unsere Meinung: Eher mittelmässiger B-Movie-Kriegsfilm, der vor allem ein russisch geprägtes Publikum ansprechen wird. Nicht schlecht, aber eben auch kein Meilenstein der Kriegsfilmgeschichte.

Todeskommando Russland 4

In den späten Tagen des Zweiten Weltkriegs müssen vorrückende russische Truppen die schockierende Entdeckung machen, dass deutsche Spezialeinheiten unter Verwendung klassischer Guerillataktiken auf beiden Seiten der Front operieren und sich zu diesem Zweck gar überzeugend in die Schale ihres Feindes werfen. Noch während seiner Rekonvaleszenz hebt Spezialagent Andrej Besfamilny ein Spionagenest in einem Krankenhaus aus und nimmt sodann jene Nazitruppe aufs Korn, die mit ihren Greueln die Bevölkerung befreiter Länder gegen die Rote Armee aufwiegelt.

Unsere Meinung: Technisch durchaus ansprechend, inhaltlich eher etwas “mau”. Auch hier: Kein Meilenstein der Kriegsfilmgeschichte, aber eben durchaus etwas für Vielseher und Fans, die sich vor allem mit dem Setting anfreunden können.