Ahmad ist eigentlich Ingenieur, der in Katar gearbeitet hat. Doch die Arbeit hat ihn nie glücklich gemacht. Sein Traum ist ein anderer. Er will ein professioneller Muay-Thai-Kämpfer werden, weswegen er nach Thailand zieht. In Bangkok angekommen, schmelzen seine Reserven bald dahin und Ahmad verarmt vollständig, aber dann nimmt ihn Meister Apidej in sein Muay-Thai-Trainingslager auf und gibt dem jungen Mann die Chance, der Kämpfer zu werden, der er immer sein wollte. Während er in professionellen Kämpfen auftritt, kann Ahmad nicht der Versuchung widerstehen, an illegalen Wettkämpfen teilzunehmen. Doch es dauert nicht lange, bis er erkennen muss, dass die Schiedsrichter gegenüber Ausländern besonders streng sind. Seine größte Lektion muss Ahmad jedoch erst noch lernen: Dass Siegen nicht immer Gewinnen heißt…

Thai Box Fighter

Das Filmland Thailand macht seit geraumer Zeit mit spannungvollen Action-Filmen wie dem thailändischen Western “Tears Of The Black Tiger” oder dem Kick-Boxer-Drama “Beautiful Boxer”, in dem der renommierte Profi-Kickboxer Asanee Suwan sein Film-Debüt gab, auf sich aufmerksam.

Ein verfilmtes Kampfsportabenteuer der martialischen Art ist der nun endlich auch in Deutschland auf DVD veröffentlichte Streifen “Thai Box Fighter”, der den an einer tatsächlich stattgefundenen Geschichte orientierten Aufstieg eines Nobodys zum bejubelten Kickboxer in eindrucksvollen Bildern erzählt.
“Thai Box Fighter” zeigt dabei nicht nur die üblichen aktionsgeladenen Kampfszenen, diese Story hat viel mehr zu bieten als durchschnittliches Action-Kino. Der Film zeigt sehr genau, wie man als junger Mann mit großen sportlichen Ambitionen, aber ohne Geld und Sprach-Kenntnisse, es trotzdem in Thailand schaffen kann, seine Träume zu verwirklichen.

Ohne Dojo und eine lenkende schöne Frau im Hintergrund geht es nicht, aber gerade diese Details lassen den Film aus dem Durchschnitt thailändischer Film-Produktionen herausragen. Hier geht es nicht nur um stumpfe Action, hier sind auch Gefühle angesagt!

Die BD-Fassung bietet dem Zuschauer die Wahl zwischen deutscher und englischer Synchron-Fassung (beides in Dolby Digital 2.0), Bild und Tonqualität sind hervorragend.

Leider wurde auf Extras wie Bonusmaterial und Trailer diesmal von Seiten des Herausgebers verzichtet. Dafür entschädigt die durchweg spannende Inszenierung von Regisseur David Ismalone, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete.