Wenn man an Superhelden denkt, erinnert man sich schnell an so Figuren wie Superman, Spiderman oder Batman. Sprich: Schrankhohe Kerle, die mit Muskeln bepackt und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet die Welt retten. Mitunter sind sie einfach nur bärenstark oder aber sie haben sogar Super-Fähigkeiten: Laser-Augen, die mit ihren Strahlen Stahl schneiden können. Oder die Fähigkeit Feuer aus den Händen zu schleudern, Röntgen-Augen, Unsichtbarkeit, Flugfähigkeiten. Und so weiter. Und so wissen wir alle: Es gibt keine Superhelden. Oder?

Superheroes – Voll echte Superhelden

Doch es gibt sie. In der Tat. Und sie haben auch wallende Capes an, mit denen sie durch unserer Strassen eilen, um uns zu beschützen und in Not geratene Menschen zu retten. Nein, kein Witz. Man nennt diese Gesinnung “Real Super-Heroes”. Das sind also Menschen wie du und ich, die sich aber dazu berufen fühlen als echte Superhelden ihren Dienst zu verrichten. Teilweise sind es Typen, die selbst eine schwierige Lebensgeschichte haben und so zum Superhelden wurden. Sprich: Normalos mit Cape. Dann aber gibt es da auch voll austranierte Kampfsportler, die ihre Fähigkeiten auf den Strassen einsetzen. Sprich: Nicht ganz ungefährlich.

Die Dokumentation (!) “Superheroes – Voll echte Superhelden” zeigt diese Helden und im Laufe der Dokumentation kommt man aus dem Staunen echt nicht mehr raus. Am Anfang sieht man einen solchen Helden, über den man eigentlich zunächst nur lächeln kann. Bewaffnet mit einer ausgeprägten Wampe rennt er den Hügel rauf und runter, zeigt uns dann seine Comicsammlung und später auch seine eher zweifelhaften Kampf-Fähigkeiten an einer Übungspuppe. Da denkt man als Zuschauer noch “Armer Irrer” – doch das ändert sich im verlauf des Films. Klar, der Typ ist kein Super-Hero wie wir uns die Helden vorstellen. Aber er hilft. So ist er bereit seine ganze Freizeit dafür aufzugeben für andere da zu sein. Er organisiert Spenden für Obdachlose, bringt ihnen Wasser und ist in der Nacht einfach auf den Strassen unterwegs.

Später sehen wir andere Real-Life-Heroes und gewinnen immer mehr den Eindruck, dass es darunter Typen gibt, die zwar kaum geeignet sind uns zu beschützen, aber die dennoch viel Gutes tun. Und dann gibt es Typen von denen ist man echt beeindruckt, wenn sie in den Park gehen und einen Drogendealer auffordern den Park zu verlassen. Mutig.

So entwickelt sich “Superheroes – Voll echte Superhelden” nach einer Weile zu einer überaus lohnenswerten Dokumentation mit der man lachen und über die man auch nachdenken kann. Soviel sei verraten: Am Ende denkt keiner mehr: “Armer Irrer”. Sondern nur noch: “Hut ab!”.

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