Liebe, Lust und Leidenschaft sind immer wieder ein gutes Thema für Film und Fernsehen. Das dachten sich wohl auch die Macher der neuen Sitcom “Rules of Engagement”, bei der es natürlich um die Liebe, Partnerschaften und alle die Komplikationen zwischen den Geschlechtern geht. In Deutschland ist die Serie bei Kabel eins zu sehen, wobei bereits 35 Episoden der ersten 3 Staffeln in Deutschland ausgestrahlt wurden – doch erst jetzt erscheint die Serie auch auf DVD. Übrigens umfasst die Reihe zur Zeit 66 Episoden in 5 Staffeln – da kommt also noch was auf uns zu!

Rules of Engagement – Die dritte Season

Ein verlobtes Pärchen, ein verheiratetes Pärchen und ein Single – drei verschiedene Lebenssituationen bieten ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Beziehung. Jeff (Patrick Warburton) und Audrey (Megyn Price) sind das klassische, verheiratete Spießerpärchen. Adam (Oliver Hudson) und Jennifer (Bianca Kajlich) hingegen haben sich gerade erst verlobt und sind bis über beide Ohren verliebt. Single Russell (David Spade) verkörpert den ewigen Junggesellen. Sie alle erfahren auf ihre eigene Weise die Vor- und Nachteile ihrer jeweiligen Lebensumstände.

In Deutschland hatte es die Serie nicht ganz leicht. Zuerst lief sie, dann wurde die Ausstrahlung eingestellt, weil die Reihe hinter den Erwartungen zurückblieb. Dann gab es einen neuen Sendeplatz im Nachmittagsprogramm mit Doppelfolgen, dann wurde die Ausstrahlung wieder eingestellt. Es scheint, dass die Sitcom beim deutschen Publikum überwiegend nicht soo gut ankommt oder aber es mangelt an der richtigen Werbekampagne.

Und was sagen nun wir dazu? Nun, auch wir sind irgendwie zwiegespalten. Zum Einen muss man hin und wieder schon herzlich lachen, insbesondere über Jeffs herrlich trockenen Kommentare jenseits jeder Romantik. Auch Russell kann mehr als einmal für Schenkelklopfer sorgen. Dennoch wirkt die Serie mitunter schon sehr stark überzeichnet und damit stellenweise unglaublich aufgesetzt. Nun erwartet man von einer Sitcom keinen besonders ausgeprägten Realitätsbezug, aber wenn die Themen dann doch so stark überzeichnet werden, beginnt es irgendwann ein bisschen sehr albern zu werden. Und genau in diesem Zwiespalt bewegt sich die Serie spätestens ab der dritten Episode.

Technisch gibt es hingegen nichts auszusetzen. Bild- und Ton (Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Französisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)) sind hollywood-reif und bieten keine Angriffsfläche für Kritik.