Die schwarzen Anzüge feiern ihr Comeback

Agent J (Will Smith) und Agent K ( Tommy Lee Jones) haben es diesmal mit Boris das Biest zu tun. 1969 schoß Agent K ihm nicht nur dem Arm ab, sondern installierte einen Weltenschutz und verbannte Boris auf den Mond in ein spezielles Gefängnis. Als dieser jedoch von seiner Freundin befreit wird, schwört dieser Rache für seinen verlorenen Arm und das Ausrotten seiner Spezies. Mittels eine Zeitmaschine reist er in das verhängnisvolle Jahr zurück und bringt Agent K um, bevor dieser ihm etwas antun kann. Damit gerät die Zukunft in Gefahr, und nur Agent J hat diese Veränderung mitbekommen. Er reist ebenfalls in die Vergangenheit und versucht den jungen Agent K (Josh Brolin) vor seinem Tod und die Welt vor den Untergang zu bewahren.

Es war einmal…

1997 nahm das Abenteuer der Männer in ihren schwarzen Anzügen ihren Anfang. Millionen von Zuschauer verfolgten Agent K bei seiner Arbeit und waren begeistert. Doch schon der zweite Teil, der 2002 erschien, ließ die Gemüter auseinandergehen, sodass ein dritter Teil lange auf sich warten ließ. Mit ihm ist dem Regisseur jedoch ein gelungener Anschluss gelungen, der auch Zweifler überzeugen dürfte.

In gewohnter Manier stehen die spritzigen Dialoge zwischen Agent K und Agent J im Vordergrund. So verlieren die Dialoge auch in der Vergangenheit kein bisschen von ihrem Charme. Ein Kultfaktor, der hier wieder zu Hochformen aufläuft. Doch auch die Alien dürfen sich in ihrem besten Kleid zeigen. Zahlreiche lustige Alien wurden extra für diesen Film kreiert. Gruselig, witzig und einfach typisch für MIB, könne sie locker Anschluss finden. Dabei dürfen alte Bekannte wie die Würmer keineswegs fehlen. Ihre Auftritte sind jedoch eher von  kurzer und unbedeutender Rolle.

Action, Alien und die 60er Jahre

Wer nun Bedenken hat, dass die Action zu kurz kommt, kann beruhigt aufatmen. Trotz der Rückkehr ins Jahr 1969 gibt es genügend außergewöhnliche Waffen, explodierende Aliens, rasante Verfolgungsjagden oder gar actionreiche Kampfszenen. Besonders gelungen ist die Szenerie der 60er Jahre, die bis ins kleinste Detail stimmig ist, und den Showdown zwischen Boris und den beiden Agents noch einen ganz besonderen Beigeschmack gibt. Zumal der Grund für Agent Ks miesepetrige Laune nun endlich geklärt wird. Trotzdem darf der Zuschauer sein Augenmerk auf das effektgeladene und spannende Finale richten, denn dieses überzeugt durchweg.

Alternde Weltstars überzeugen zu 100%

So merkt man kaum, dass Will Smith und Tommy Lee Jones schon in die Jahre gekommen sind. Beide überzeugen noch immer mit Witz und Charme, sodass die neuen Fältchen nur auf den ersten Blick wahrgenommen werden. Auch die anderen Darsteller haben eine sehr gute Leistung abgeliefert, sodass sich die Mehrheit ohne Unterbrechung perfekt unterhalten fühlen wird. Uns ist es so gegangen. An keiner Stelle kam Langeweile oder ein abschweifender Blick vor. MIB 3 fesselt seine gesamten 102 Minuten.  Mit diesem Teil kann man nur hoffen, dass der vierte Teil diesmal höchstens 2-3 Jahre dauert, bevor wieder zu viel nachgedacht wird, und der erneute Anschluss verpasst wird.

Alles in allem ein durchweg gelungener Unterhaltungsfilm mit der perfekten Mischung aus Action, Komödie und Kult-Stars.

 

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