Das englischsprachige Drama „Like Dandelion Dust“, benannt nach dem gleichnamigen Roman, handelt von der Geschichte eines Paares, das nach einem Neuanfang ihren gemeinsamen Sohn wieder aus einer Pflegefamilie zurückholen will.

Like dandelion dust

Als zwei Polizeibeamte bei Rip Porter klingeln, da sie einen Fall von Ruhestörung untersuchen, finden sie bei der Hausdurchsuchung Rip’s Ehefrau Wendy verletzt vor. Allem Anschein nach stammen ihre Verletzungen von ihrem betrunkenen Ehemann. Da Wendy die Vermutung der Polizisten bestätigt, wird Rip zu sieben Jahren Gefängsnis verurteilt.

Sieben Jahre später, als Rip seine Haft abgesessen hat, holt Wendy ihn vom Gefängnis ab und verspricht ihm einen Neuanfang, womit der mittlerweile trockene Rip einverstanden ist. Kaum Zuhause erzählt seine Frau ihm, dass sie in seiner Abwesenheit ein Kind bekommen hat, es doch nach der Geburt in eine Pflegefamilie gegeben hat. Da Rip sich keinen besseren Neuanfang vorstellen kann, als mit seinem Sohn und seiner Frau glücklich zu werden, beschließt er kurzer Hand seinen Sohn wieder nach Hause zu holen. Glücklicherweise findet er ein Schlupfloch, mit dem dieser Plan in erfüllung gehen soll:

Die Adoptionspapiere für ihren Sohn waren nur von Wendy unterschrieben, nicht von Rip. Deshalb fechtet Rip den Addoptionsvertrag an, und bekommt das Recht zugesprochen seinen Sohn nach einer schonfrist wieder aufnehmen zu dürfen.

Bei dem ersten Umgewöhnungsbesuch von Joey, so hat die Pflegefamilie den Jungen genannt, verläuft alles reibungslos. Er lernt seine biologischen Eltern kennen, lässt sich die ganze Sache von Wendy erklären, und baut mit Rip ein Baumhaus. Beim zweiten Besuch jedoch rastet der mittlerweile wieder alkoholabhängige Rip aus, als Joey nicht freiwillig baden gehen will. Er zerrt seinen Sohn ins Bad und verletzt ihn dabei ausversehen.

Vor der Heimreise gibt Wendy Joey einen „Pusteblume“, Löwenzahn, und erzählt ihm, dass er sich etwas wünschen darf, während er die Samen der Blume wegpustet. Als Wendy ihrem Ehemann erzählt, dass sie Joey eine zusätzliche letzte Woche bei seinen Pflegeeltern verschafft hat, rastet er aus und schlägt sie erneut. Joey wünscht sich eine Reise auf einem Segelschiff.

Wieder zuhause zeigt Joey die Verletzungen seinen Pflegeeltern. Diese möchten die letzte Woche mit dem Jungen nutzen, um gemeinsam auf eine Pilgerreise nach Haiti zu gehen. Von dort aus planen sie, mit Joey zu verschwinden, um ihn nicht an seine Eltern zurückgeben zu müssen. Die Porters bekommen jedoch davon Wind, und melden den Plan den Behörden, woraufhin die haitianische Polizei Joeys Pflegefamilie abfängt. Während diese auf dem Heimweg in die USA ist, führt Rip einen Konflikt mit seinem Gewissen, er beschließt sich Hilfe zu holen, um ein besserer Ehemann und Mensch zu werden. Schließlich wird Rip auch klar, dass er nicht bereit ist, Vater zu sein, und so unterschreibt er die Adoptionspapiere, die es den Pflegeeltern erlaubt Joey zu behalten.

Die Abschlussszene des Films zeigt Joey und seine neuen „Eltern“ auf deren Segelschiff, welches von Joey gesteuert wird.