Klaus Müller ist ein Veteran der Ostfront, der schon so gut wie alles gesehen und erlebt hat. Doch als seine Männer und er von russischen Panzern aufs Korn genommen werden, droht ihnen das Ende, wäre da nicht Michael Wittman, der mit seinem Tiger das Kriegsglück wenden kann. Der verletzte Klaus wird wenige Tage vor der bevorstehenden Invasion in die Normandie versetzt, wo er unter Feldmarschall Rommel dient. Zu seiner Überraschung trifft er hier auch wieder auf seine geliebte Klaudia, die als Krankenschwester arbeitet. Da ihr Vater der Resistance angehört und verhaftet wird, beschließen Klaus und Klaudia, ihn zu befreien. Doch sie werden von der Gestapo gefangen genommen. Erst am Tag der Invasion gelingt ihnen die Flucht und in den Wirren des blutigsten Tages dieses Krieges müssen sie nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern auch den Häschern der Gestapo entkommen.

Kesselschlacht in der Normandie

Da ich schon seit langer Zeit ein großer Freund von Kriegsfilmen (und besonders auch Anti-Kriegsfilmen) bin und mir eigentlich kaum einen Streifen aus diesem Genre entgehen lassen, musste ich natürlich auch Kesselschlacht in der Normandie sehen. Die DVD trudelte schon am Tag nach der Bestellung bei mir ein, und so freute ich mich auf einen gemütlichen Filmabend mit meinen Mitbewohnern. Eine Flasche Rotwein entkorkt und schon konnte es los gehen. Am Anfang schien der Film tatsächlich zu fesseln und man kam schnell in die Story rein.

Allerdings wurde dieser erste Eindruck schnell enttäuscht. Hölzerne Dialoge, angestrengt unglaubwürdiges Schauspiel und viel zu hektische und oft auch überflüssige Schnitte verleideten mir schon bald den Spaß an dem Film. Wenn wenigstens die Handlung überzeugend gewesen wäre, aber auch das war leider nicht der Fall. Etwa nach einer halben Stunde riss sie förmlich ab und das Geschehen dümpelte nur noch so vor sich hin. Zu allem Übel wurden darüber hinaus noch viele Regiefehler begangen, die den Film an einigen Stellen unfreiwillig komisch machten, was gerade bei einem Kriegsfilm eigentlich auf keinen Fall passieren sollte.