Die phantastischen Geschichten des französischen Literaten Jules Verne sind schon oftmals verfilmt worden und waren schon zu Lebzeiten echte Science-Fiction-Romane und haben auch nach seinem Tod unzählige Geschichtenschreiber inspiriert. Vier Verfilmungen aus der Zeit von 1977 bis 1981 sind Bestandteil der vorliegenden “Jules Verne Box” und wir haben uns die Streifen angesehen…

“Phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde”

Ein Hamburger Professor tritt um 1890 mit seiner Nichte und ihrem Verlobten eine Reise ins Zentrum der Erde an, wo er prähistorischen Tieren begegnet, ehe ihn ein Ausbruch des Stromboli wieder an die Erdoberfläche zurückbringt…

Fazit: Der Film aus dem Jahre 1977 bietet Dramatik, eine Spur Romantik, wilde Monster (mit charmanten Special Effects) und jede Menge Abenteuer. Schauspielerisch ist der Film ziemlich gelungen, auch können Bild- und Tonqualität überzeugen. Für Fans historischer Sci-Fi-Filme sicher eine Empfehlung.

“Das Geheimnis der Monsterinsel”

Die Abenteuer eines jungen Mannes auf einer Insel, wo er sich mit Monstern und Kannibalen herumschlagen muss. Und dann kommen auch noch Piraten auf die Insel..

Fazit: Auch wenn der Film nicht gerade einen Oscar für Special Effects bekommen kann (die Monster sind meist nicht gerade furchteinflössend) versprüht der Film dennoch jede Menge Charme und kann mit (teils unfreiwilliger, aber was solls) Komik überzeugen. Die Geschichte ist liebenswert erzählt und kann durchaus fesseln.

“Die Teufel der Meere”

Die Abenteuer von sechs Jungen, die auf der Seereise nach Australien von Piraten überfallen werden, auf ein Walfangschiff geraten und schließlich durch einen Wal Schiffbruch erleiden. Als einzige Überlebende können sie sich an Land retten…

Fazit: Das größte Manko des Films ist die eher schlechte Bildqualität, mit der sich der Zuschauer abgeben muss. Bildrauschen und Unschärfe sind so deutlich, dass man kaum drüber hinwegsehen kann. Leider gibt es auch sonst kaum echte Höhepunkte, weder schauspielerisch noch dramaturgisch. Wirklich schlecht ist der Film auch nicht, aber eben auch kein echtes Highlight.

“Tauchfahrt des Grauens”

Im Bermuda-Dreieck suchen Professor Aitken und Ingenieur Collison 1896 nach Atlantis. Als Kreisenkraken die Männer in die Tiefe reißen, werden sie unverhofft fündig…

Fazit: Das Beste kommt zum Schluss. “Tauchfahrt des Grauens” ist das Highlight der “Jules Verne Box” und punktet mit einer spannenden Geschichte, guten schauspielerischen Leistungen und einer aufwändigen Inszenierung. Die Bildqualität ist wegen einer leichten Unschärfe im Bild nicht ganz optimal, aber dennoch gut.