Sam Worthington – Dieser Name ist spätestens seit dem Film „Avatar“ bekannt. Auch in „Kampf der Titanen“ und „Zorn der Titanen“ konnte er zeigen, was in ihm steckt und lies seine Fangemeinde recht groß werden. Schon der Unterschied zwischen „Avatar“ und den Titanen-Filmen zeigt, dass er kein Problem damit hat, völlig unterschiedliche Rollen einzunehmen. Dies zeigt auch auch in „Ein riskanter Plan“ wieder, wo man ihn nochmal von einer ganz anderen Seite sieht.

Schuldig oder nicht?

Nick Cassidy (gespielt von Sam Worthington) war Polizist. War, denn nun sitzt er eigentlich eine 25jährige Haftstrafe wegen Diamantendiebstahls ab. Eigentlich. Denn bei einem Freigang zu einer Beerdigung ist Nick geflohen und hat sich nun unter falschem Namen in einem Hotel eingecheckt. Doch anstatt seine frisch gewonnenen Freiheit zu genießen und sich schnellstmöglich einen Plan zu machen, wie er das Land verlassen könnte, fasst er einen anderen Plan: Er klettert aus dem Fenster und steht auf dem Sims des Hotels. Schnell zieht er somit die Aufmerksamkeit der New Yorker Polizei auf sich, die natürlich erstmal von einem Selbstmordversuch ausgehen. Doch Nick springt nicht. Er will vielmehr beweisen, dass er unschuldig ist. Oder hat seine ganze Aktion doch einen anderen Grund? Dies müsst ihr schon selbst heraus finden!

Gut durchdachtes in die Irre führen

Zwischenzeitlich mag man bei diesem Film denken, dass es ein wenig wirr wird, dass zu viele Personen beteiligt sind und man sich nicht sicher sein kann, worauf das nun alles hinaus laufen soll. Doch dem ist nicht so. Verfolgt man den Film ordentlich von Anfang bis Ende, ist er vollkommen logisch und stellenweise auch überraschend. Ein guter, solider Thriller, der nur leider am Ende etwas schwächelt, sich ansonsten aber sehen lassen kann.

Dies liegt aber nicht nur an dem Drehbuch, sondern natürlich auch an den Schauspielern. Sam Worthington überzeugt voll und ganz in seiner Rolle als Nick Cassidy, aber auch Elizabeth Banks als Lydia und Jamie Bell als Nick’s Bruder Joey spielen überzeugend. Ebenso sind auch die kleineren Rollen perfekt besetzt, so dass man sich eigentlich keinen anderen Cast hätte wünschen können.

Auch technisch gibt es nichts zu meckern. Von der Kameraführung bis hin zum Sound ist alles so, wie man es sich wünscht. Das Gesamtpaket macht „Ein riskanter Plan“ also zu einem richtig guten Film, der den Zuschauer an den Bildschirm fesselt.

Wer gerne ein bisschen miträtselt und nicht von Anfang an wissen will, wie der Film enden könnte, der sollte sich diesen Film unbedingt ansehen! Spannung, Action, gute Schauspieler – all dies bekommt man hier geboten!