Wenn Reichtum alles ist, was einem noch bleibt, auf welche Ideen würde man kommen, um noch etwas erleben zu können? In “Decadence Bizzare” kommt ein Möchtegern-Gigolo in diesen Genuss. Bis es auch für ihn zu seltsam wird.

Zum Film

Welcher Kerl hat denn nicht schon einmal daran gedacht, seinen Lebensunterhalt als Gigolo zu verdienen? Na, seid ehrlich. Einige wird es sicher unter euch geben. Im Film “Decadence Bizzare” tut dies Protagonist Chris, um sein Leben im Badeort Cote d’Azur zu finanzieren. Eben das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Doch ganz so ist es dann auch wieder nicht, er selber sieht sich nämlich weniger als Gigolo, sondern eher als Dieb. Am Anfang des Filmes raubt er jedenfalls zwei Frauen nach dem Akt aus und muss sogar flüchten. Während seiner Flucht trifft er auf einen Millionär im Rollstuhl, welcher sich Clover (nein, der Name hat nichts mit Cloverfield zu tun) nennt. Bei welchem er sich auch gleich einquartiert. Zuerst bedroht er ihn, nachher freunden sie sich allerdings an. Chris bekommt alles was er will von Clover: gutes Essen, Bier, Klamotten und das alles nur, damit Clover nicht allein ist. Sogar eine Prostituierte bekommt Chris von ihm bezahlt. Der Grund dafür ist nämlich, dass Clover auch noch impotent ist und somit jemanden braucht, der mit Frauen schläft und ihm danach erzählt wie es war. Doch das Ganze nimmt mit der Zeit immer interessantere Formen an bis…. Während Mitte des Filmes denkt man sich jedenfalls als Kerl: “Der hat es geschafft! Wird dafür bezahlt mit Prostituierten zu schlafen und lebt wie Gott in Frankreich, besser kann man es doch nicht haben!”.

Bild & Ton

Während mit dem weiblichen Körper nicht gegeizt wird, muss man leider sagen, dass man dem Film sein Alter (Produziert 2001) auf einem LED TV ansieht, vom Ton her ist allerdings alles ok, auch wenn manchen wohl die vulgären Ausdrücke ein Dorn im Ohr sein könnten.

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