London im Jahre 1973 während des Kalten Krieges. In dieser Zeit spielen Spione eine wichtige Rolle. Einer davon ist George Smiley (Gary Oldman). Er befindet sich im Ruhestand, wird allerdings wieder zurückgerufen um einen Maulwurf in der Führungsebende des britischen Geheimdienstes, auch Control genannt, zu entlarven.  Einer der fünf engsten Mitarbeiter des ehemaligen Chefs von Control soll dieser Geheimagent sein, eingeschleußt vom KGB, dem russichen Geheimdienst.

„Dame König As Spion“

1974 veröffentlichte John le Carré den Roman „Dame, König, As, Spion“ und 1979 wurde er das erste Mal verfilmt. Damals umfasste die TV-Produktion allerdings ganze fünf Stunden. Tomas Alfredson hat ihn 2011 in zwei Stunden gepackt, welches leider an der Qualität der Story zu merken ist.
Man muss immer dabei bleiben, sich jeden Charakter, jede Handlung genau einprägen. Manchmal kommt man sich dabei ein wenig verloren vor, sollte man doch nicht mit Notizbuch und Mindmap vor dem TV sitzen um der Story folgen zu können.
Es passiert zu viel zu zu wenig Zeit. Entweder hätte man einen Zweiteiler daraus machen sollen oder die Handlung drastisch verkürzen.

Das Gepresste der Story ist eigentlich sehr verwundernd, da der Autor des Originalromanes am Drehbuch mitgearbeitet hat.
Ganz runterspielen möchten wir die Handlung an dieser Stelle dann doch nicht, denn sie ist sehr durchdacht und ausgeklügelt.

Die Schauspieler hinterlassen einen gewohnten super Eindruck. Etwas Anderes ist man von Schauspielgrößen wie Gary Oldman oder Colin Firth auch nicht gewöhnt. Tom Hardy, den wir spätestens alle als Bane aus „The Dark Knight Rises“ kennen, legt ebenfalls einen klasse Auftritt hin. Doch auch die Nebendarsteller machen ihren Job hervorragend.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Stimmung, die der Film ausstrahlt. Untermalt wird diese vom passenden Farbspiel. London, die Umgebung, die Charaktere; alles wirkt irgendwie ausgeblichen.
Abgerundet wird das Ganze von kreativen Kameraeinstellungen, die man nicht in jedem Film sieht. Die Musik ist eher subtil gehalten, welches wiederum die damalige Epoche widerspiegelt.
Es passt einfach alles zu der damaligen kalten und ungewissen Zeit des Kalten Krieges, in der jede Handlung eines Landes dessen Letzte hätte sein können.

Der Film sieht wirklich einmalig aus, wenn da nicht die schon erwähnte Handlung wäre, die in knapp zwei Stunden heruntergerasselt wird.