Um Gottes Willen! Der Filmtitel dieses Tests lautet „Supershark“. Geiler Titel und noch geiler ist der Filmsoundtrack. Denn der Streifen hat einen eigenen Song spendiert bekommen, der wohl auch „Supershark“ lautet. Das Lied geht sofort ins Ohr, aber auch sofort wieder raus. Der Film wiederum geht direkt ins Hirn und sollte auch schleunigst die Gehirnwände verlassen, denn Folgeschäden können nicht ausgeschlossen werden. „Supershark“ ist absoluter Volltrash, voller geht es gar nicht. Der Funke springt aber nur zu selten über und irgendwann muss man damit kämpfen, nicht einzuschlafen. Ab und zu muss man aber auch schmunzeln, wenn auch nur ganz leicht.

„Supergeschichte“

Als vor der Küste eine Bohrinsel auf Grund läuft und deswegen fast alle Arbeiter sterben und keiner dem letzten Überlebenden den tatsächlichen Tathergang glauben möchte, nimmt die Ocean Investigation Bureau Agentin Kat die Ermittlungen auf. Alle glauben, die Bohrinsel ist aufgrund eines Erdbebens gesunken – falsch gedacht. Ein mutierter Super-Super-Superhai war für das Unglück verantwortlich. Ein Superhai, der seine meisten Opfer nicht im Wasser, sondern direkt am Strand tötet. Richtig gelesen … am Strand! Der Hai kann sich an Land ziemlich flott bewegen und auch fast vogelfrei in die Luft katapultieren. Die Army scheint die letzte Rettung für die Menschen des Küstenorts zu sein.

“Supershark” reiht sich, nicht nur dank seines Titels, in die Reihe der Trash-Monsterfilme ein. Liest sich natürlich toll: Megashark, Sharktopus und Supershark! Es ist schwierig zu sagen, ob “Supershark” die Qualität seiner Namensvetter erreicht. Da wird im untersten Niveaubereich gemessen, viel Luft ist da nicht mehr nach unten. Die Geschichte wäre an den Haaren herbeigezogen, wenn man noch welche hätte. Natürlich gibt es einen Grund für die Größe des Hais und warum er auch immer wieder in Küstennähe bzw. am Strand nach Opfern sucht. Das interessiert einen aber überhaupt nicht. Wenn man die Hälfte hinter sich gebracht hat, erträgt man den Rest relativ emotionslos weiter. Leichtes Grinsen, erhalten die schlechten Animationen, die Dummheit der Opfer und die Maschinerie der Army. Die haben nämlich vierbeinige – oder waren es zweibeinige? – Panzer am Start, um mit dem Hai kurzen Prozess zu machen. Diese Szenen sind an Doofheit nicht zu überbieten, aber irgendwie erwischt man sich kurz beim Schmunzeln und freut sich umso mehr, den Film danach geschafft zu haben. Natürlich gibt es auch noch eine leichte Romanze mit Happy-End – so viel Spoiler muss sein!

Trashfans kann man den Film gerade noch so ans Herz legen. Für Menschen, die mal in dieses Genre reinschnuppern möchten, kann man nur empfehlen einen weiten Bogen um dieses Trashwerk zu machen. Besser fürs Gehirn! Da gibt es weiaus bessere Titel. Einfach mal auf unserer Website umsehen, da gibt es Perlen über Perlen!

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