“Ich fick dich bist du stirbst”. Mag das einerseits ein Satz sein, welcher vielen ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubert so ist es andererseits das letzte was man wirklich vor seinem ableben hören und vor allem machen will. Doch für eine Gruppe Medizinstudenten wird dies zur Realität.

Someone knocking at the door

Was macht eine Gruppe junger Medizinstudenten nach dem Semester? Klar, sie fahren an einen abgelegenen Ort , saufen sich den Kopf zu und nehmen die übelsten Drogen. Zugegeben eine etwas weit hergeholte Story doch so richtig eigenartig soll es erst im späteren Verlauf des Filmes werden.

Sieht man von den schlechten Synchronisationen ab fällt schnell auf, dass sich der Film sehr langwierig gestaltet und man nur schwer die Zusammenhänge erkennen und verarbeiten kann. Zusammenfassend könnte man sagen, die Jungs und Mädchen werden von einem Killerpärchen gejagt welches vor über vierzig Jahren sein Unwesen trieb? Was die zwei wieder reaktiviert hat? Was die Drogen der Studenten dabei für eine Rolle spielen? Genau das ist schwer zu verstehen.

Das Grundthema des Films ist sicherlich nicht jedermanns Sache und auch sehr gewagt. Denn “Ich fick dich bis du stirbst” ist so gemeint wie es gesagt ist. Das Killer-Pärchen nimmt die Form einer hübschen Frau an um die Studenten zu verführen. Einmal am Opfer dran verwandeln sich die Killer und vergewaltigen diese mit einem gewaltigen Penis. Klingt skurril? Ja, das ist skurril!

Deutlich negativ auffallend sind die vielen Fehler in den Aufnahmen. Hat von euch schon mal jemand einen hell erleuchteten dicht bewachsenen einsamen Wald gesehen? Also wir nicht. Und strahlt man in so einem Wald einen überaus deutlich zu sehenden Schatten ab? Also wir haben in der Schule etwas anderes gelernt. Solche Fehler erstrecken sich leider über den ganzen Film und sind überaus nervig. Ebenfalls alles andere als professionell sind die visuellen “Effekte” welche man eigentlich gar nicht so nennen darf. Es ist zwar schön und gut wenn man den Zustand der Drogenopfer darstellen will doch wenn man denkt die DVD sei kaputt schießt dies leicht bis deutlich am Ziel vorbei.

Die visuellen Schwachpunkte zusammen mit den Aufnahmefehlern und der wirklich schwachen Synchronisation lassen deutlich schließen, dass hier nicht gerade viel Budget im Spiel war. Wer einen Hollywood-Film sucht, sollte lieber in einer anderen Ecke suchen. Darf man dafür wenigstens gruselige Horror Schock Effekte erwarten? Leider nein. Gruselige Stimmung will zu keinem einzigen Zeitpunkt des Films aufkommen. Und was ist mit blutspritzenden Ekelszenen? Auch diese sucht man vergeblich. Keine Schockeffekte, keine gruselige Stimmung und keine wirklichen Blutszenen. Nun ja, eigentlich hatten wir ja einen Horrorfilm erwartet. Nur was ist ein Horrorfilm ohne diese angesprochenen Punkte? Richtig… langweilig!