Heute wollen wir uns eine Reihe aktueller “Ab 18″-DVDs im Kurzreview ansehen. Alle Streifen zeichnen sich durch eine “Ab 18″-Klassifizierung aus und dementsprechend geht es hier auch richtig zur Sache. Heute haben wir uns die Filme “The Horseman – Mein ist die Rache”, “Unfailing – The Tournament of Killers” und “Chechenia Warrior 3″ genauer angesehen…

The Horseman – Mein ist die Rache

Christian ist ein alleinerziehender Vater, den der Tod seiner Tochter aus der Bahn geworfen hat. Als er anonym ein Video erhält, das zeigt, wie seine Tochter unter Drogen gesetzt und misshandelt wird, verlangt er nach Antworten. Er begibt sich auf eine Reise hin zur hässlichen Wahrheit. Zorn und Trauer treiben ihn an. Er ist bereit zu töten, um die Antworten zu erhalten, die er sucht. Und seine Tochter zu rächen. Doch dann lernt er Alice kennen, eine junge Ausreißerin, die ihn an seine Tochter erinnert und ein zartes Band der Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden Menschen, die alles verloren haben.

Unsere Wertung: 70 von 100 Punkten

“The Horseman – Mein ist die Rache” geht von Anfang an mächtig zur Sache und lässt dem Zuschauer nur wenig Verschnaufpausen. Zwar bedient sich der Streifen einer eher altbekannten Storyline, ist dabei aber schonungslos brutal und ist auch kompromisslos in seiner Optik. In Form von Rückblenden werden die Hintergründe der Geschichte vertieft, auch eine Handkamera sorgt immer wieder für einen authentischen Look. Das zieht der Zuschauer tiefer in die Storyline – und damit in einen recht spannenden Horrorfilm für alle ganz harten Jungs und Mädels…

Unfailing – The Tournament of Killers

Mr. Takamura, der Kopf einer streng geheimen, aber äußerst mächtigen kriminellen Vereinigung, sucht nach dem perfekten Killer wie in jedem Jahr. Und so wird erneut ein Wettkampf ausgerufen, an dem zehn junge Menschen, die nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen haben, teilnehmen. Sie akzeptieren die Regeln des Wettkampfs, doch um das Schauspiel noch aufregender zu gestalten, wird unter die Kandidaten auch Silex, die rechte Hand von Takamura und Gewinner der letzten fünf Jahre, eingeschleust. Das Spiel beginnt, Freundschaften zerbrechen, Rivalitäten kommen ans Tageslicht und einer nach dem anderen scheidet aus. Denn um dieses Spiel zu überleben, müssen alle anderen sterben!

Unsere Wertung: 52 von 100 Punkten

Auch diese Storyline mit den Turnieren der Killer ist nicht gerade neu, wurde aber bisher mit eher mässigem Erfolg gekrönt. So auch in “Unfailing – The Tournament of Killers”, der ebenfalls nur mit seiner Brutalität zu glänzen weiß. Der französische B-Movie kommt mit einer ziemlich dünnen Geschichte daher und auch die Darsteller können das Ganze nicht mehr retten. Der Low-Budget-Horrorstreifen glänzt stattdessen mit Heizungskelleroptik und zwar ambitionierter Inszenierung, aber eben flacher Handlung.

Chechenia Warrior 3 – Die Entscheidung

Zwei junge Männer werden einberufen und entscheiden sich für die Elite Einheit der Fallschirmjäger. Sie kommen nach Tschetschenien in den Krieg. Sanja – ist im Kinderheim aufgewachsen, sagt Freunde sind wichtiger als eine Familie, weil man sich seine Freunde selbst aussucht. Wolodja hat Eltern und eine Schwester und lädt seinen Freund ein bei seiner Familie Urlaub zu machen. Die beiden Jungs kommen in Kriegsgefangenschaft. Ihnen gelingt die Flucht,doch Wolodja kommt ums Leben. Sanja wird später als Held ausgezeichnet, da er den Feldkommandeur Hassan gefangen nimmt. Er bekommt Urlaub und begleitet den Sarg seines Freundes zu seiner Familie, dort lernt er die Schwester von Wolodja kennen. Die beiden verbringen einen Tag zusammen und verlieben sich ineinander. Wolodja muss zurück nach Tschetschenien, verspricht aber der jungen Frau wiederzukommen. Sie verspricht ihm, auf ihn zu warten.

Unsere Wertung: 62 von 100 Punkten

Die “Chechenia Warrior”-Reihe glorifiziert den Tschetschenienkrieg aus Sicht der Russen und so hat diese Trilogie zwischenzeitlich eine große Fanschar hinter sich vereinen können. Die Sichtweise der Dinge würde sich glänzend für längere Diskussionen eignen, weil jede Seite wohl eigene Argumente hat. Auf das Politikum wollen wir an dieser Stelle aber nicht eingehen und bewerten lieber den Streifen als solchen, der sich nicht verstecken muss. Das Kriegsdrama zeichnet eine eigene Sicht der Dinge, wird aber sicherlich seine Fans finden.

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