Dr. Helen Magnus ist eine so brillante wie geheimnisvolle Wissenschaftlerin, die sich mit den Kreaturen der Nacht beschäftigt. In ihrem Unterschlupf – genannt „Sanctuary“ (deutsch: Zufluchtsstätte) – hat sie ein Team versammelt, das seltsame und furchteinflößende Wesen untersucht, die mit den Menschen auf der Erde leben. Konfrontiert mit ihren düstersten Ängsten und schlimmsten Alpträumen versucht das Sanctuary-Team, die Welt vor den Monstern – und die Monster vor der Welt zu schützen.

Sanctuary – Wächter der Kreaturen – Staffel 4

Ursprünglich als Internet-Serie in sogenannten Webisodes produziert, wurde „Sanctuary – Wächter der Kreaturen“ schnell zum Hit, weshalb bald die Produktion einer regulären Fernsehserie folgte. Erdacht, inszeniert und produziert von Martin Wood und Damian Kindler, den Machern von „Stargate“ und „Stargate Atlantis“, konnte ein weiterer Erfolgsgarant für das Team gewonnen werden: Genre-Expertin Amanda Tapping (ebenfalls „Stargate“ und „Stargate Altantis“) brilliert als geniale aber zugleich eigenwillige Forscherin zwischen zwei Welten in der Hauptrolle. Die einzigartigen Special Effects, für die die Serie u. a. mit einem Emmy nominiert wurde, und der unverwechselbar düstere Look machen „Sanctuary – Wächter der Kreaturen“ zu einer Science-Fiction-Serie der Extraklasse.

Die knapp 160 Jahre alte Wissenschaftlerin Dr. Helen Magnus, Bigfoot, das Physikgenie Nikola Tesla, James Watson und der “wahre” Jack The Ripper, sie alle bilden eine “Liga” der Auserwählten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den “abnormen” Kreaturen und Geschöpfen, welche die Erde mit uns teilen, Unterschlupf zu bieten. Oder aber sie zu vernichten, wenn sie zur Gefahr für die Menschheit werden. Wie die Bewohner der Hohlwelt, die es sich in Staffel vier zur Aufgabe gemacht haben, die Erde mit Terror zu überziehen und sich Untertan zu machen.

Leider merkt man der vierten und wohl auch letzten Staffel der Reihe eine gewisse Budgetkürzung an. Nachdem sich die Serie in der zweiten und dritten Staffel etwas gesteigert hatte, ging es nun leider wieder ein bisschen bergab. Die Serie selbst bleibt für Fans dennoch eine Empfehlung wert, aber unterm Strich gibt es ein paar Punktabzüge.

Bonusmaterial:
Audiokommentare, Outtakes, Featurettes u.a.