Fantasyfilme erfreuen sich nicht erst seit “Herr der Ringe” höchster Beliebtheit. Halbnackte Männer mit luftigen Outfits und verschwitzen Muskeln sprechen die Mädels an, während die Klingen der Schwerter und abgehackte Extremitäten die Jungs unterhalten. Auch “Pendragon – Das Schwert seines Vaters” wird man getrost diesem Genre zuordnen können und wir wollten herausfinden, welche Klasse dieser Film hat…

Pendragon – Das Schwert seines Vaters

411 nach Christus: Die Macht des römischen Reiches bröckelt, und die Truppen werden nach Rom zurückbeordert. Somit fehlt den britischen Inseln der Schutz vor Angreifern. Marodierende Sachsen ziehen über das Land und verbreiten Tod und Schreckung. Artos, Sohn des römischen Statthalters Justinian, flüchtet nach Wales, denn dort formiert sich der Widerstand. Dank seiner Erziehung und der militärischen Ausbildung wird er zum Heerführer einer Armee, die gegen die Barbaren marschieren wird. Er scheut nicht davor zurück, mutige Entscheidungen zu treffen. Bis er an den Punkt gerät, an dem er keinen Ausweg mehr weiß. Vertraut er weiter auf Gott, oder rettet er sein eigenes Leben …?

“Pendragon – Das Schwert seines Vaters” ist ganz augenscheinlich eine B-Movie-Produktion, allerdings geben alle Akteure und Mitwirkende ihr Bestes. Vor allem der Regiearbeit von Chad Burns und der Kostümabteilung merkt man jedoch eine gewisse Unerfahrenheit an. Die Synchronisation ist dafür recht ansprechend, die Bild- und Tonqualität bewegt sich auf durchschnittlichem Niveau.

Leider fehlt es dem Film vor allem an Tiefgang. Die Storyline ist schon sehr, sehr flach gehalten. Manche Dialoge entbehren auch einer gewissen Sinnhaftigkeit. Kurzum: Hier wird oft viel geredet, aber nichts gesagt. Das ist auf die Dauer etwas ermüdend. Die gelegentlichen Kampfsequenzen hätten hier etwas mehr Aufmerksamkeit verdient, aber auch diese können im Vergleich zu ähnlichen Produktionen nicht ganz mithalten.