Das Leben wird sich bis zum Jahr 2080 sicherlich massiv verändern. Zum Einen ist der technologische Fortschritt ohnehin nicht mehr aufzuhalten und die meisten von uns begrüßen jede Art von Wandel in eine bequeme Richtung. Zum Anderen dürften sich auch gesellschaftspolitisch noch so manche Dinge verändern. Aber nachdem es eine gewisse Kriminalität auch dann noch geben wird, gibt es dann natürlich als Gegenpol auch die Polizei. Oder wie sie dann vielleicht heissen werden:

Future X-Cops

Im vorliegenden Film “Future X-Cops” der (wie überraschend nach dieser Einleitung) im Jahr 2080 spielt, hat die Solarenergie eine dominierende Rolle eingenommen. Ein Wissenschaftler hat eine Art “Sonnendach” erfunden, er überspannt ganz Städte und sorgt damit für die Stromversorgung der Großstädte der Zukunft. Allerdings ist sein Leben in Gefahr, da es wie immer auch Gegner gibt. Diese Terroristen verüben einen Anschlag auf den Erfinder, bei dem die Frau des Polizisten Kidd Zhao getötet wird. Mit einer neuartigen Zeitmaschine reist er in das Jahr 2020, um den Erfinder der solaren Energienutzung zu unterstützen und den Widersachern schon zu dieser Zeit das Handwerk zu legen. Er wird von seiner Kollegin Molly Wang, die schon lange in ihn verliebt ist, und seinem Vorgesetzen Sergeant Masterson begleitet. Aber auch ein paar Bösewichte gelangen durch das Zeittor und mischen die Vergangenheit so richtig auf. Doch die Cops aus der Zukunft dürfen ihren eigentlichen Plan nicht aus den Augen verlieren…

Was zunächst nach einer unterhaltsamen Story klingt, entpuppt sich bald als herbe Enttäuschung. Zum Einen ist die schauspielerische Leistung der Darsteller phasenweise wirklich schlecht. Das liegt teilweise allerdings auch an den just in diesen Momenten gewählten Kameraeinstellungen und einigen Dialogen zum Fremdschämen (“Immer wenn ich verliebt bin, kann ich mich nicht mehr artikulieren”). Das ist deswegen so enttäuschend, weil der Film insbesondere in Hinblick auf die Special Effects auf der anderen Seite sehr gelungen ist. Leider wirkt die so entstandene Mischung aus “X-Men” und den “Power Rangers” irgendwie peinlich.

Die Bild- und Tonqualität kann hingegen überzeugen. Das Bild ist wahrlich gestochen scharf, Hintergrundmusik und Soundeffekte sind passend gewählt. Die Synchronsprecher sind gut gewählt und meistens auch gut zu verstehen – auch in den Fremdschäm-Passagen.