Wenn man an die eigene Kindheit zurück denkt, fallen einem diverse Geschichten ein, die man gerne gehört, gelesen oder gesehen hat. Eine davon ist für viele sicherlich „Fünf Freunde“. In dieser neuesten Verfilmung verbringen die fünf ihr allererstes gemeinsames Abenteuer.

Aus drei mach fünf

Die drei Geschwister Julian (gespielt von Quirin Oettl), Dick (gespielt von Justus Schlingensiepen) und Anne (gespielt von Nele-Marie Nickel) wollen ihre Ferien an der deutschen Küste verbringen. Um genau zu sein bei Tante Fanny (Anja Kling), Onkel Quentin (Michael Fitz) und bei ihrer Cousine Georgina (gespielt vonValeria Eisenbart), die aber George genannt werden möchte, denn sie wäre viel lieber ein Junge. Auch würde sie viel lieber auf die Anwesenheit ihrer Verwandtschaft verzichten und die Ferien allein mit ihrem Hund Timmy verbringen. Doch nun sind die drei nunmal da und das stellst sich als großes Glück heraus! Timmy fällt nämlich in eine Grube und kommt allein nicht mehr hinaus! Glücklicherweise sind aber die der Geschwister in der Nähe und eilen Timmy zur Hilfe. Froh über die Rettung beginnt George, die drei doch sympathisch zu finden. So werden also aus den vier Kindern und dem Hund ganz schnell fünf Freunde, die bald in ihr erstes gemeinsames Abenteuer stolpern: Sie entdecken ein Versteck in einer Höhle, das sie völlig neue Erkenntnisse über George’s Vater bekommen lässt.

Gute deutsche Qualität

Enid Blyton’s „Fünf Freunde“ haben nunmehr seit 70 Jahren diverse Abenteuer bestritten, egal ob in Büchern oder Filmen. Regisseur Mike Marzuk hat eines der englischen Abenteuer nun auch in einer deutschen Version verfilmt. Was im ersten Moment etwas befremdlich ist, weil man doch eigentlich etwas britisch angehauchteres erwartet, ist im zweiten Moment aber doch recht gut gelungen. Die vier Kinder werden sehr gut dargestellt, wirken kindlich, aber nicht albern. Wirken tough und mutig, aber nicht übermäßig cool, sondern genauso, wie abenteuerlustige Kiddies halt wirken sollten.

Auch hat Marzuk nicht mit Spezialeffekten oder übertriebenen Kulissen zu dick aufgetragen. Im Gegenteil, die Umgebung wirkt ein wenig nostalgisch und eignet sich einfach perfekt für ein kindliches Abenteuer. Im Gesamten handelt es sich bei „Fünf Freunde“ um einen gut gelungenen Kinderkrimi, der für die gesamte Familie geeignet ist. Würde Enid Blyton noch leben, wäre sie sicherlich zufrieden mit dieser neuen, moderneren Umsetzung ihrer Jungdetektive!

Auch Ton- und Bildqualität ist gewohnt gut, wie man es eben von Constantin Film kennt und wünscht.

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