Wir schreiben das Jahr 1944, wenige Tage sind seit der Invasion der Amerikaner auf die Insel Saipan vergangen. Circa 4000 Japaner sind dabei ums Leben gekommen, aber einige konnten sich retten. So auch der japanische Captain Sakae Oba, der von den Amerikanern Fox genannt wird. Dieser trommelt alle seine Leute zusammen und verschanzt sich im Dschungel. Von hier aus startet er heimliche Angriffe gegen seinen amerikanischen Feind.

Obwohl die Amierkaner nur wollen, dass diese sich ergeben, doch den Japanern wurde eingeredet, dass die Amerikaner keine Gefangenen macht und wenn doch, dass diese gewält werden. Somit weigern sich die restlichen japanischen Soldaten und die Zivilpersonen unter der Führung Sakae Obas und kämpfen weiter. Selbst als Japan 1945 kapitulierte kämpften Sie stolz weiter. Diese wahre begebenheit ist für Japaner eines der stolzesten Andenken die sie haben und Sakae Oba wird als Volksheld verehrt, weil er über anderthalb Jahre die letzten Zivilisten vor dem Amerikanern schützen konnte.

Emotionen, Handlung und …

Regie führt der renomierte japanische Regisseur Hideyuki Hirayama in Kooperation mit dem amerikanischen Cellin Gluck, welcher für die Dreharbeiten der amerikansichen Seite zsutändig war. Erstaunlich ist, dass man rein gar keinen Unterschied bei den beiden verschiedenen Seiten sehen kann. Auf beiden Seiten spielen Schauspieler die einem nicht unbedingt unbekannt sein sollten, so zum Beispiel Daniel Baldwin, Treat Williams und Yutaka Takenoucchi. Die Leistung der einzelnen Schauspieler ist auch zu jeder Zeit glaubhaft und gut. Die deutsche Sprachausgabe ist wirklich gut bearbeitet und alle Stimmen wirken authentisch.

Dazu muss man unbedingt erwähnen, dass der Film fern ab von Hollywood gedreht wurde und die Special-Effects echt gut wirken. Außerdem ist es sehr schön anzusehen, dass beide Seiten beleuchtet werden ohne intern mit dem Finger auf die Japaner oder die Amerikaner zu zeigen und dabei auch noch sehr geschichtsnah bleiben. Auch die 120 Minuten gehen um wie im Fluge, da die Story sehr knackig geschrieben wurde. Was am Anfang wie eine Fernsehproduktion wirkte wird schnell ein richtig guter Kriegsfilm mit Emotionen, Handlung und der Priese schauspielerisches Können, was einen guten Film ausmacht.