Sahara

Amerika in den 20er Jahren. Dales Vater stirbt bei einem Testlauf seines selbst gebauten Rennwagens. Dale (Brooke Shields) beschließt den Lebenstraum ihres Vaters zu Ende zu bringen und nimmt, da Frauen die Teilnahme verboten ist, als Mann verkleidet am härtesten Autorennen der Welt teil, das sie quer durch die Sahara führt. Das Rennen verlangt den Wagen und den Crews alles ab. Gnadenloser Konkurrenzkampf, die Hitze, Sandstürme und ein Krieg zwischen verfeindeten Wüstenstämmen bedrohen Dale und ihre Crew. Als der Scheich Jaffar (Lambert Wilson) Dale auch noch entführt, scheint das Rennen für sie gelaufen zu sein …

Unser Fazit: Der Wüstenstreifen aus den 80ern mit Brooke Shields gehört bei vielen Filmfans zu den lang gesuchten Raritäten und nun erscheint der Film endlich auch auf DVD. Qualitativ gibt es wenig zu bemängeln und auch inhaltlich kann der Film durchaus überzeugen. Alles in allem: Ein Mini-Kultfilm erstmals auf DVD.

Unsere Wertung: 80 von 100 Punkten

American Warships

Eine Flotte mysteriöser “Kriegsschiffe”, tödlicher als alles, was jemals die Meere befahren hat, erklärt der Erde den Krieg. Nur die Crew der “USS Iowa”, das letzte intakte Kampfschiff Amerikas, scheint die technisch überlegenen Invasoren bezwingen zu können. Dank der eisernen Entschlossenheit von General McKraken gelingt es der Crew um Captain Winston, an Bord der außerirdischen Schlachtschiffe zu gelangen. Doch können die undurchdringlich wirkenden Schutzschilder der Alien- Streitkräfte ncoh rechtzeitig außer Gefecht gesetzt werden, um den drohenden Weltuntergang zu verhindern?

Unser Fazit: Ganz offensichtliche Antwort von “The Asylum” auf den Hollywood-Blockbuster “Battleship”. Die Storyline von Original und Kopie sind beidermaßen dämlich, dann aber kommen die Unterschiede: Special Effects und schauspielerische Leistungen könnten weiter kaum auseinanderliegen.

Unsere Wertung: 40 von 100 Punkten

Das große Dings bei Brinks

Boston im Jahr 1950. Der kleine Ganove Tony (Peter Falk – Columbo ) überfällt mit seiner Bande erfolgreich einen Geldtransporter. Überraschenderweise wird der Raub in den Medien nicht aufgegriffen. Als Tony nachforscht, warum der Raub so gar kein Aufsehen erweckt, entdeckt er, dass die internationale Geldtransportfirma Brinks etwas zu verbergen hat … Die Sicherheitsmaßnahmen von Brinks sind alles andere als gründlich. Tony beschließt daraufhin, mit seiner Bande den ganz großen Coup zu landen und raubt den Hauptsitz von Brinks aus und erbeutet dabei 2,7 Millionen Dollar. Doch wieder bleibt die erhoffte Presse aus, denn nach ersten Ermittlungen steht für das FBI fest: Die Kommunisten stecken dahinter…

Unser Fazit: Auch bei dieser Neuauflage des Klassikers aus dem Jahre 1978 haben sicherlich viele Fans auf die Wiederauflage gewartet. Der etwas in Vergessenheit geratene Heist-Movie überzeugt vor allem Dank der schauspielerischen Klasse seiner Protagonisten. Peter Falk glänzt in bester Spiellaune und Gena Rowlands weiss zu überzeugen.

Unsere Wertung: 77 von 100 Punkten

A Bucket of Blood – Das Vermächtnis des Prof. Bondi

Der etwas eigenwillige Walter Bondi (Dick Miller) kellnert in einer Künstlerkneipe, wo er arbeitslose Freidenker beim Rezitieren und Diskutieren bewundert. Er selbst erntet jedoch meist nur Spott. Das ändert sich, als er aus Versehen die Katze seiner Hauswirtin tötet und den Kadaver mit Ton ummantelt und so zu einem Kunstwerk veredelt. Er wird sofort mit offenen Armen in der Künstlergemeinschaft aufgenommen. Die Zuwendung und Anerkennung schmeicheln ihm, doch um auch weiterhin dazu zu gehören, muss er weitere Skulpturen anfertigen. Schon bald kennt er, von Ehrgeiz und Größenwahn gepackt, keine Grenzen mehr auf der Suche nach neuen Modellen und fertigt auch Skulpturen von Menschen an, die ein düsteres Geheimnis verbergen. Und ab sofort geht das Grauen durch die Stadt…

Unser Fazit: Mit dem Klassiker “Das Kabinett des Professor Bondi” hat der Film rein gar nichts zu tun. Stattdessen handelt es sich hier um eine billige und schnell gemachte Roger Corman-Produktion, die dementsprechend auch vor allem Fans von Trash- und D-Movies ansprechend wird. Unter vergleichenden Gesichtspunkten muss man dem Film unterdurchschnittliches attestieren – allein Corman-Jünger werden das anders sehen.

Unsere Wertung: 49 von 100 Punkten