Broken 2

Ein brutaler Serien-Killer hält die Stadt in Atem. Immer wieder verschwinden junge Frauen und tauchen nie wieder auf. Herman sucht nach dem perfekten Mädchen. Er entführt die Frauen und sperrt sie in seinen Keller, in einem Holzverschlag, ein. Dort “untersucht” er sie. Bisher hat er die Frau seiner Träume immer nur teilweise gefunden, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Haarbüschel, einen abgetrennten Finger oder das Blut… bis er Rudy hat. Sie scheint das Maß aller Dinge zu sein. Aber damit will sie sich nicht abfinden und versucht, wie viele andere vor ihr, zu fliehen. Bisher hat es noch nie eine geschafft. Wird Rudy es schaffen zu entkommen? Der einzige Weg nach draußen führt durch die Kellertür…

Unser Fazit: Intelligenter Horrorfilm mit interessanten Nuancen. Zwar nicht bahnbrechend neu, aber für Genrefans mit Sicherheit unterhaltsam genug für einen gelungenen Abend.

Wertung: 72 von 100

The Reeds

Sechs Freunde wollen das Wochenende mit einem Bootstrip bestreiten. Sie mieten sich die Corsair Star und beginnen ihre Reise durch die mit Schilfrohr bedeckten Kanäle. Schon bald wissen sie nicht mehr, wohin des Wegs, doch dann ereignet sich ein schrecklicher Unfall, der ein erstes Opfer fordert und das Boot auf Grund laufen lässt. Panik und Verzweiflung machen sich breit und das umso mehr, da die Freunde feststellen, dass sie nicht allein sind! Nach Hause zu kommen wird für die fünf Freunde zu einer lebensbedrohlichen Herausforderung, denn sie werden von einem Maskierten und seinen Häschern gejagt.
Können sie die Menschenhatz überleben?

Unser Fazit: Mässiger Low-Budget-Horror mit wechselnder Qualität. Mal wirklich spannend, dann wieder unglaublich träge. Mal ist die schauspielerische überzeugend, dann wieder laienhaft. Dem Film fehlt es an einer gewissen Konstanz in so ziemlich allen Bereichen. Leider ist die Inszenierung eher unausgereift.

Wertung: 50 von 100

Tough & Deadly

Der Privatdetektiv Elmo Freech (Roddy Piper) nimmt immer gerne lukrative Aufträge an, bei denen es um das Zurückholen von Kautionsflüchtlingen geht. So wittert er auch fette Beute, als ein schwarzer Unbekannter (Billy Blanks) halbtot auf der Straße gefunden wird. Allerdings birgt der Schwarze, der unter Amnesie leidet, scheinbar ein großes Geheimnis, denn man versucht ihn im Krankenhaus umzubringen. Elmo nimmt den Unbekannten auf und macht sich auf die Suche nach mehr Informationen über dessen Vergangenheit. Doch bald sehen sich die beiden einer wahren Armee von Killern gegenüber, die es auf den Unbekannten abgesehen haben…

Unser Fazit: Klassiker aus den 90ern mit Wrestling-Ikone “Rowdy” Roddy Piper. Wer auf wilde Haudrauf-Action abfährt und auch ein paar coolen Sprüchen nicht abgeneigt ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Bild- und Tonqualität gehen in Ordnung, so daß man beherzt zuschlagen…ehm, zugreifen kann.

Wertung: 80 von 100

Story Of A Killer

Der internationale Waffenschieber Pasupati aus Amerika hat neumodische Knarren für Indiens Unterwelt im Gepäck und erschießt zu Demonstrationszwecken einfach mal irgend ein kleines Mädchen auf seiner Schaukel. Was Pasupati nicht ahnt: die ruchlose Tat ruft des Opfers Onkel Satya auf den Plan, und mit diesem hartnäckigen Kraftmenschen ist nicht zu spaßen. Satya prügelt sich einmal quer durch die Hierarchie der Bande, bis er schließlich Pasupati persönlich zum Duell auf Leben und Tod gegenüber steht…

Unser Fazit: Ja, es stimmt – dies ist ein Bollywood-Actionfilm. In der Tat mangelt es dem Film nicht an Action und auch auf Gesangs- und Tanzeinlagen wurde weitestgehend verzichtet. Ob es nun daran liegt, dass der Film nicht so recht beim Zuschauer ankommen will? Eher weniger. Vielmehr wohl eher an der schwachen Story und der mässigen Umsetzung.

Wertung: 33 von 100

Ghosts Of Goldfield

In den 1930er Jahren wurde im Goldfield Hotel die arme Elisabeth Walker samt ihrer neugeborenen Tochter auf das Schändlichste von ihrem eifersüchtigen Ehemann niedergemetzelt. Nun, rund 70 Jahre später, nähert sich ein fünfköpfiges Reporterteam vom Discovery Channel dem verwaisten Hotel in der einsamen Prärie und gedenkt Geistererscheinungen zu dokumentieren, von denen es dort jede Menge geben soll. Trotz aller Warnungen verbringen sie die Nacht im Gebäude und machen prompt Bekanntschaft mit Elisabeth Walker…

Unser Fazit: Ein Hauch von “Paranormal Activity”, eine Prise “Blair Witch Project”? Von wegen. Der Film ist so vorhersehbar wie die vielen anderen Vertreter, die es vor ihm schon mit praktisch derselben Story versucht haben und genau das ist die größte Schwäche von “Ghosts Of Goldfield”: Man hat den Film als Genrekenner schon gesehen. Mehrfach.

Wertung: 52 von 100