Die “Herr der Ringe” Trilogie ist eine der berühmtesten Buchreihen der Welt und galt jahrzehntelang als unverfilmbar. Moderne Technik und Peter Jackson haben das Gegenteil bewiesen. Und nun möchte es Peter Jackson wieder wissen, denn Ende des Jahres kommt nun „Der kleine Hobbit“ in die Kinos, welches die Vorgeschichte zur Trilogie darstellt. Aus diesem Anlass haben wir uns mal hingesetzt und uns das Buch durchgelesen.

In „Der kleine Hobbit“ geht es um Bilbo Beutlin und seinem großem Abenteuer, in dessen Verlauf er in den Besitz des „einen“ Ringes gelangt, den er später seinem Neffen Frodo gibt. Eigentlich wünscht sich Bilbo tief in seinem Herzen einmal auf ein Abenteuer zu gehen, dieser Wunsch wird schneller Realität als ihm lieb ist, als eines Tages plötzlich Gandalf der Zauberer auftaucht und Bilbo dazu auswählt, sich auf eine gefährliche Reise zu einem Drachen zu begeben, um diesen etwas von seinem Gold zu „erleichtern“. Anfangs noch etwas ungehalten, macht er die Bekanntschaft von dreizehn, ebenfalls von Gandalf ausgewählte, Zwergen, um sich der Herausforderung zu stellen. So begibt sich Bilbo mit den dreizehn Zwergen auf eine Reise, dessen Ende völlig offen ist und er nicht einmal weiß, ob er jemals sein geliebtes Auenland wieder zu Gesicht bekommt.

Der Autor John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfonstein in Südafrika geboren und lebte ab 1896 in England. Er war Professor für germanische Philologie in Oxford und starb am 2. September 1973 in Bournemouth. „Der kleine Hobbit“  wurde erstmals am 21. September 1937 veröffentlicht und war ursprünglich als Kinderbuch für seine eigenen Kinder gedacht, später nach dem Erfolg von „Der Herr der Ringe“, seinem wohl bekanntestes Werk, schrieb er es noch einmal um, um der Geschichte einen etwas erwachseneren Anstrich zu verpassen.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und liest sich ein wenig wie eine Gute-Nacht-Geschichte, die wir unseren Enkeln erzählen würden. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und die Geschichte ist spannend erzählt. Selbst „nicht“-Fantasy Fans können hier bedenkenlos zugreifen. Ein wahrlich zeitloser Klassiker.

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