Mit „Tod im Winter“ startet abermals eine neue Reihe von Romanen, die von den Abenteuern des Jean-Luc Picard und der neuen Enterprise erzählen. Das Föderationsraumschiff Enterprise wird in der Umlaufbahn der Erde generalüberholt, nachdem es im vergangenen Kampf gegen Shinzon beinahe zerstört wurde, auch die meisten der alten Crew-Mitglieder sind nicht mehr an Bord, lediglich Sicherheitschef Worf und Chefingenieur Geordi La Forge gehören noch zum Team. Dr. Beverly Crusher, insgeheim die große Liebe Jean-Luc Picards ist ebenfalls nicht mehr an Bord, denn sie wurde zwischenzeitlich aufgrund einer humanitären Geheimmission auf den Planeten Kevratas geschickt, auf dem seit Jahren eine tödliche Seuche namens Blutfeuer grassiert. Da die Romulaner sich nicht für die hohen Sterberaten auf Kevratas interessieren, haben sich die Bewohner hilfesuchend an die Föderation gewandt.

Shinzons Nachfolgerin, Tal’Aura versucht indessen, das von Unruhen erschütterte Romulanische Reich mit Strenge in Schach zu halten und jeden noch so kleinen Rebellenaufstand im Keim zu ersticken. Aufgrund dessen hat sie ihre Agentin Sela auf den Eisplaneten entsandt, um dortige Rebellen auszuspionieren, sollten sich diese für einen Putsch zusammenschließen.

Als Crusher dort eintrifft, wird sie bereits erwartet und gilt wenig später auf der Erde als verschollen oder im schlimmsten Falle tot. Hier kommt Picard ins Spiel, der  in Begleitung von  Dr. Greyhorse – schließlich soll die Seuche noch immer bekämpft werden – von der Föderation angeheuert wird, um nach Dr. Crusher zu suchen. Versteckt auf einem Frachter machen sich die Beiden auf nach Kevratos, doch abermals sind die Romulaner ihnen schnell auf der Spur, wenngleich sich die Beiden auch nicht so leicht überrumpeln lassen wie Crusher zuvor.

Routine

Die Abenteuer von Picard und Crusher auf dem Eisplaneten Kevratas bieten nicht viel Neues für eingefleischte Star Trek-Fans, vielmehr findet sich hier ein klassisches Abenteuer, wie man es auch in vielen TV-Episoden erwarten könnte. Böse Romulaner, wie man sie seit jeher kennt, die zu brutalen Maßnahmen greifen, ein außerirdisches Volk (dieses Mal die Kevraner), das nur sehr blass beleuchtet wird und dessen Schicksal – Seuchen und Fremdherrschaft durch die Romulaner – den Leser mehr oder weniger kalt lässt. Darüber hinaus steht die Liebesgeschichte von Picard und Crusher als zentrales Element im Vordergrund, ebenso wie die neue Crew der Enterprise, die Picard auf seinen kommenden Weltraum-Reisen begleiten soll.

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