Erotik und Comics zu verbinden ist nichts neues, jedenfalls in Japan. Dort gibt es eine eigene Sub-Manga-Szene, die sich nur um Erotik-Cartoons und -Comics dreht. Einer dieser Comics hat nun auch den Weg in unsere Gefilde gefunden und heißt „Puppy Lovers“.

Was sich zuerst nach einem Abklatsch von „My Little Pony“ anhört, stellt sich ganz schnell als erwachsenen Unterhaltung heraus. Dabei nimmt der Comic sich aber zu keinem Zeitpunkt ernst und wirkt gerade deswegen anders und erfrischend. Da ist es auch nicht so schlimm, dass das Wort „subtil“ dort keine Verwendung findet. Eher „In your face“ sind der Humor und die anzüglichen Witze und Anspielungen. Sicherlich nichts für jedermann und nichts für jede Stimmung, besitzt es durchaus Charme und Stil.

Eri Inui ist eine 20-jährige Studentin aus Tokio und ihr größter Traum ist es eine Mangaka zu werden. Mangaka sind professionell für einen Manga-Verlag arbeitende Manga-Autoren. Schon seit dem sie klein war träumt sie davon und war in ihrem Freundeskreis immer die beste Zeichnerin. Leider hat sie immer noch keinen Verlag gefunden für den sie arbeiten kann. Eines Tages zieht der 13-jährige Souta Inuzaki, ein entfernter Verwandter, zu ihr und ihrer Mutter. Souta ist ein aufstrebender Violinist und möchte in Tokio praktische Erfahrungen sammeln. Eri sieht in dem pubertären Jungen viel von sich selbst und versucht ihm zu helfen, was führt dazu, dass Souta sich in Eri verliebt. Nachdem er ihr seine Liebe gestanden hat, passieren immer mehr aberwitzigen Situationen im Haus und die erotische Spannung lädt sich immer mehr auf.

Ryuta Amazume ist bekannt für seine Erotik-Mangas und zeigt mit “Puppy Lovers” erneut sein Talent, Erotik mit hintergründigem Witz zu verknüpfen. Die Zeichnungen sind im typisch japanischen Stil gehalten und versprühen eine Menge Manga-Flair gepaart mit vielen Anzüglichkeiten. Der Comic ist eine Abwechslung vom Manga-Einerlei und bietet erwachsenen Lesern einen anderen Blick auf Mangas.

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