Bewaffnet mit dem legendären Königsschwert Excalibur soll Hellboy als Nachfahre von Artus Pendragon die Seelen der Ritter Britanniens in eine letzte Schlacht gegen die Armeen von Nimue, der Königin des Blutes, führen. Aber Hellboy, der die letzten Jahre inmitten von Geistern, Erinnerungen und Alkohol-Trugbildern verbracht hat, ist des Kämpfens müde und Nimue, die die urzeitliche Zerstörungskraft der Ogdru Jahad heraufbeschworen hat, scheint übermächtig. Ein Handel mit seinem Erzfeind, der russischen Hexe Baba Jaga, könnte Hellboy und seiner Armee den entscheidenden Vorteil verschaffen, aber der Preis dafür ist hoch, vielleicht zu hoch … Das Finale der Mignola-&-Fegredo-Trilogie! Nach “Ruf der Finsternis” und “Die Wilde Jagd” wird sich nun Hellboys Schicksal endgültig entscheiden und nichts wird mehr so sein wie zuvor.

Hellboy 12: Der Sturm

In diesem wie gewohnt faszinierend von Mike Mignola geschriebenen Comic kommt auch diesmal der Lesespaß nicht zu kurz. Einmal begonnen werdet auch ihr nicht mehr loskommen davon und Seite für Seite in euch aufsaugen.So wie eine Vielzahl von Lesern bereits bei den anderen beiden Comics “Ruf der Finsternis” und “Die Wilde Jagd” von einer Droge, natürlich einer äußerst unschädlichen, aber sehr angenehmen sprachen, wird es garantiert auch beim Lesen von “Der Sturm” der Fall sein. Das hat wohl in mehrerer Hinsicht seine Gründe.
Einerseits habt ihr wieder Spannung pur auf nahezu jeder einzelnen Seite und anderseits kommt auch der Humor sowie der Schalk im Nacken nicht zu kurz. Es ist eben die gewohnte Mischung, mit der sein Autor den Leser in seinen Bann zieht und auch die Skizzen sowie Illustrationen sind gut angepasst.

Als Fazit bleibt schlicht und ergreifend festzustellen, dass nunmehr das Ende der Trilogie um den Höllenbuben eingeleitet wird. Die Neugier auf den Serienanschluss dürfte wohl bei jedem Leser der anderen beiden Ausgaben eine große Erwartung hervorrufen. Hellboy`s Schicksal wird sich entscheiden und wahrscheinlich ist am Ende nichts mehr, wie es einmal war, soviel zumindest darf verraten werden.