Wer für ein Buch rund 70 Euro ausgibt, der muss schon ein großer Fan des Themas oder aber von Qualität und Autor derart überzeugt sein, dass er sich zum Kauf entschließt. Bei „Cinemax 4D – das große Handbuch“ aus dem Verlag Galileo Design trifft genau das zu. Obwohl der Preis doch recht ambitioniert ist, lohnt sich der Kauf. Warum und wieso verraten wir euch in unserem Review…

Cinema 4D – Das umfassende Handbuch

Im Zeitalter der digitalen Technik ist es heute unverzichtbar, durch perfekte Grafik und eine ansprechende Animation Betrachter zu überzeugen. Doch da die Handbücher der Hersteller oftmals nur zum Teil verständlich sind, braucht es also gewissermaßen „Wörterbücher“, die das Geschriebene in leicht verständliche Worte übersetzen.

Andreas Asanger, der als Fachautor über einschlägige Erfahrungen beim Publizieren von Fachbüchern und Fachbeiträgen verfügt, bewältigt genau diesen Spagat. Er bleibt dicht am Produkt und dessen Sprachlichkeit und schafft es dennoch, in leicht verständlichen Worten ein Kompendium vorzulegen, das mehr ist als nur Wörterbuch. Es ist ein Ratgeber im besten Sinne des Wortes, ein Buch, das aufgrund der gelungenen Kombination von Wort und Bild, vor allem aber von praktischen Tipps ungeheuer wertvoll ist.

Die vielen Abbildungen und Anwendungen sorgen dafür, dass rund um das Thema der dreidimensionalen Gestaltung, Animation und Visualisierung alle wesentlichen Fragen beantwortet werden: 735 Seiten, die das Buch zur schwergewichtigen Lektüre machen – aber eben 735 Seiten, die die Lektüre wert sind. Was bleibt, ist der Preis – und da muss eben jeder für sich entscheiden, ob er so professionell arbeitet, dass die Ausgabe wirtschaftlich lohnt. Inhaltlich tut sie es auf jeden Fall.

Über den Autor

Andreas Asanger ist als Medienentwickler in den Bereichen Grafik, Visualisierung und 3D-Animation tätig. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit gibt der zertifizierte Apple-Techniker Schulungen im Multimedia-Umfeld und arbeitet als freier Autor für Fachzeitschriften.